Krimi gegen Medwedew

Jannik Sinner gewinnt erstmals in Indian Wells

Tennis
16.03.2026 08:45
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Jannik Sinner hat erstmals das Masters-Turnier in Indian Wells gewonnen. Der Südtiroler besiegte den Russen Daniil Medwedew im Finale mit 7:6(6) und 7:6(4).

Für den 24-jährigen Sinner war es bei der ersten Finalteilnahme in der Wüste Kaliforniens der erste Sieg. Medwedew seinerseits bezog in Indian Wells bereits die dritte Finalniederlage, nachdem er 2023 und 2024 dem Spanier Carlos Alcaraz unterlegen war. Das Finale war geprägt von starken Aufschlagspielen. Keinem der beiden gelang ein Servicedurchbruch, wobei Sinner immerhin zwei Möglichkeiten hatte, die Medwedew jedoch zunichte machte.

  Folgerichtig musste in beiden Sätzen das Tiebreak entscheiden. Im ersten lief auch dort erst alles der Reihe nach, ehe Sinner dem Russen beim Stand von 6:6 den Aufschlag abnahm und sich anschließend den Satz sicherte. Im zweiten Tiebreak schien der Südtiroler auf verlorenem Posten. Doch er drehte ein 0:4 in ein 7:4 und verwertete nach knapp zwei Stunden seinen ersten Matchball.

Medwedew wieder Top 10
„Ich wusste, das ist ein Turnier, das ich noch nicht gewonnen hatte, deshalb wollte ich mich bestmöglich und so professionell wie möglich vorbereiten“, sagte Sinner, der bereits eine Woche vor Turnierbeginn angereist war und sich akklimatisiert hatte. „Dieser Erfolg bedeutet mir sehr viel. Jetzt habe ich ein paar Tage Zeit zum Entspannen. Aber so viel Zeit ist nicht bis Miami.“ Auch das sei „wieder ein wichtiges Turnier“ für ihn.

Jannik Sinner
Jannik Sinner(Bild: EPA/JOHN G. MABANGLO)

Sinner bleibt trotz des Turniersieges hinter Alcaraz unverändert die Nummer zwei der Welt. Medwedew rückt als Zehnter wieder in die Top 10 der Weltrangliste vor. Bester Österreicher ist Sebastian Ofner als 86., es folgt Filip Misolic als 87.

Nach seinem Turniersieg richtete Sinner auch Glückwünsche an seinen Landsmann und Formel-1-Piloten Kimi Antonelli aus. „Das hat zwar nichts mit Tennis zu tun, aber es war ein besonderer Tag für Italien“, sagte Sinner. Er outete sich als „großer Formel-1-Fan“. „Ein sehr, sehr junger Italiener, Kimi, hat Italien wieder an die Spitze gebracht, das ist einfach unglaublich. Also, danke, Kimi, danke Formel 1.“

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