Trotz Krieg

Iran hebt Mindestlohn um 60 Prozent an

Außenpolitik
16.03.2026 08:11
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die iranische Führung versucht trotz des immer stärker werdenden Drucks von außen, aber auch von innen, die Kontrolle über das Land zu halten. Während gegen Oppositionelle und mutmaßliche Spione hart vorgegangen wird, versucht man die Bevölkerung finanziell bei der Stange zu halten.

Das Arbeitsministerium in Teheran hat am Sonntag eine deutliche Anhebung des Mindestlohns angekündigt. Dieser solle um gut 60 Prozent steigen, hieß es. Auch die Unterstützung für Familien mit Kindern solle in ähnlichem Umfang erhöht werden.

Der Iran passt den Mindestlohn jährlich an die Inflation an. Diese war aufgrund internationaler Sanktionen in den Monaten vor dem Iran-Krieg sprunghaft gestiegen. Im Dezember kam es deshalb im ganzen Land zu massiven Protesten. Diese entzündeten sich zunächst an der schlechten Wirtschaftslage und den hohen Preisen. Sie entwickelten sich aber schnell zu grundsätzlichen Protesten gegen die Führung des Landes.

Aus US-Drohungen wurde Realität
Die iranischen Behörden ließen die Demonstrationen mit Gewalt niederschlagen, weshalb US-Präsident Donald Trump dem Land mit einem militärischen Eingreifen drohte. Aus der Drohung wurde dann am 28. Februar Realität, wenn auch die Kriegsgründe zu Beginn beinahe täglich wechselten. Auf die Angriffe Israels und der USA folgten Gegenschläge auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region. Die gegenseitigen Angriffe dauern seither an.

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