Die Kritik an der neuen Motoren-Generation der Formel 1 ebbt nicht ab. Mit Lando Norris, Fernando Alonso und Max Verstappen blieben in China gleich zwei Weltmeister ohne Ergebnis. Eine Kolumne von „Krone“-Sportredakteur Stefan Burgstaller ...
Wie schon beim Auftakt in Melbourne waren einige Duelle schön anzusehen, die Batterieladung als Faktor beim Überholen macht es einem als Zuseher und „Pantoffel-Teamchef“ aber nicht leicht mit Strategie-Tipps – vor allem, wenn die Ladungen der einzelnen Autos nicht immer eingeblendet werden. So etwas ist Wind in den Segeln der Kritiker der neuen Regeln. Mit denen die Formel 1 gerade ihre Champions verheizt.
„Ein Witz“
So verpatzte der vierfache Weltmeister Max Verstappen den Start im Stil eines Anfängers, kämpfte sich mit einem untersteuernden Red Bull RB22 auf Platz sechs vor – und schied schließlich in Runde 46 aus. Dem Holländer ist der Elektro-Antrieb ein Dorn im Auge: „Du boostest vorbei, dann geht dir auf der Geraden die Batterie aus, und sie boosten wieder an dir vorbei. Das ist doch ein Witz.“
Einer, der Max nach dessen Kritik bei den Tests noch geraten hatte, er könne doch aufhören, lästert nun selbst über die neuen Autos: Lando Norris. Kein Wunder, der Weltmeister und sein McLaren-Teamkollege Oscar Piastri konnten nicht einmal in den China-GP starten – wegen Problemen mit dem Antrieb. Für Piastri war es der zweite „Nuller“ in Folge – in Melbourne war er am Weg zum Start von einem Leistungssprung an der Hinterachse überrascht worden. Eine Folge von 50 Prozent Elektro-Antrieb …
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