Mehrere Explosionen

Ukraine feuert Raketen auf Russland: 6 Tote

Außenpolitik
11.03.2026 17:17

Ukrainische Streitkräfte haben mit Storm-Shadow-Marschflugkörpern eine Rüstungsfabrik in der russischen Region Brjansk angegriffen.

Beschädigte Häuser und auf der Straße brennende Autos sind in Videos zu sehen, die von russischen und ukrainischen militärischen Telegram-Kanälen geteilt werden. Behauptet wird darin, sie zeigten die Folge eines Raketeneinschlags, der Urheber einer Aufnahme erklärt, dass durch den Angriff einem Ortsansässigen „die Hand abgerissen wurde“.

Bewohner der Region vermelden in Chats massive Zerstörungen der Werkshalle. Unter den Trümmern befänden sich viele Menschen, wird darüber hinaus festgehalten. Eine Information, die bislang nicht bestätigt werden konnte.

Russen werden gewarnt
Als gesichert gilt, dass im Zuge des Angriffs sechs Personen getötet und 37 weitere verletzt wurden, wie der Gouverneur von Brjansk mitteilte. Er sprach von einem „Terrorakt“ und forderte die Bevölkerung auf, möglichst nicht nach draußen zu gehen sowie die Fenster zu schließen. Auch eine mögliche Evakuierung ohne nähere Details wurde thematisiert.

Selenskyj steht zu Attacke
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte gegenüber Journalisten, dass Kiew hinter dem Angriff stecke: „Mich hat der Oberbefehlshaber (der ukrainischen Streitkräfte Alexander, Anm.) Syrsky angerufen und von einer erfolgreich durchgeführten Operation erzählt.“ Bei dem getroffenen Werk handle es sich um eine Fabrik, die Bauteile für russische Raketen produziere. „Genau die, die auf unsere Städte, auf unsere Dörfer, auf Zivilisten schießen. Wir verteidigen uns“, fügte der Staatschef hinzu.

Die ukrainischen Streitkräfte veröffentlichten ein Video des Angriffs. Dieser sei erfolgt, um das „militärische und wirtschaftliche Potenzial“ Russlands zu schwächen, wird erklärt. Unerwähnt bleibt, wie viele Raketen zum Einsatz kamen. In den Videos sind jedenfalls fünf Explosionen zu erkennen.

Für die an die Ukraine angrenzenden russischen Verwaltungsgebiete Belgorod, Kursk, Brjansk, Woronesch, Rostow und Krasnodar gilt eine Reisewarnung, Sicherheitsstufe 4 (von 4). Diese wird nur in besonderen Krisensituationen ausgesprochen, wenn eine generelle Gefährdung für Leib und Leben besteht. Reisende, die sich in ein Gebiet mit Reisewarnung begeben, müssen sich der möglichen Konsequenzen bewusst sein.

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