Ulli Felber ist an einer der größten internationalen Waldstudie beteiligt. Die 40-jährige Grazerin leistet damit Pionierarbeit in diesem Bereich.
„Geh in den Wald, dann fühlst du dich besser“, so habe schon die Empfehlung ihrer Mutter gelautet, an die sich Ulli Felber gerne erinnert. Dass ihre Mutter damit Recht behalten sollte, erfuhr die Grazerin im Laufe ihres Lebens selbst: „An keinem anderen Ort kann ich schneller zur Ruhe kommen.“
Mittlerweile ist das „Waldbaden“ privat wie beruflich zu einem Bestandteil ihres Alltags geworden. In der Natur bewusst alles auf sich wirken zu lassen, habe einen unbeschreiblichen Effekt. Mit gezielten Übungen würde man die Heilkraft intensivieren.
Das Wunder Wald
Dieses Gefühl teilt Felber mit anderen Interessierten, die bei ihr Workshops und die Ausbildung zum zertifizierten Waldbade-Trainer absolvieren können. Entspannung sei dabei ebenso ein Thema wie Gesundheitsförderung. „In Japan werden Waldtherapien sogar medizinisch verordnet und staatlich gefördert,“ so die 40-Jährige. Auch Studien hätten gezeigt, dass der Weg in den Wald das Immunsystem stärken und psychische Krankheiten reduzieren kann.
Wissen aus Graz für Studie in Berlin
Für eine Forschungsarbeit zu Waldtherapien hat nun sogar das Immanuel-Krankenhaus der Charité Berlin bei Felber angefragt. „Ich durfte an der Studienkonzeption mitwirken und Weiterbildungen geben“, freut sich die erste klinische Waldtherapeutin Österreichs, ihr Wissen aus der Praxis vermitteln zu können. Ein Aufenthalt im Wald, hält sie fest, sei jedenfalls immer wertvoll.









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