Zahlreiche Hackerangriffe auf Unternehmen haben den deutschen Versicherern die Bilanz verdorben. Die Cyber-Versicherer machten im vergangenen Jahr erstmals Verlust, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft am Mittwoch mitteilte.
3700 versicherte Hackerangriffe schlugen demnach insgesamt mit 137 Millionen Euro zu Buche. Für jeden eingenommen Euro mussten die Versicherer 1,24 Euro an Schadensregulierung und Verwaltungskosten ausgeben.
„Einzelne Cyberattacken hatten besonders schwerwiegende Folgen und führten jeweils zu Kosten im oberen einstelligen Millionenbereich“, sagte Verbandsgeschäftsführer Jörg Asmussen.
Starke Schwankungen seien für einen jungen Markt aber nicht ungewöhnlich, bemerkte der Verband. Heuer gebe es bisher spürbar weniger Schäden.









Kommentare
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).