Eine abenteuerliche Geschichte nach der anderen erzählte die Familie dem Arzt und seiner Frau. Immer brauchten sie Geld. Das gab ihnen das Paar auch anstandslos, denn die Betrüger hätten es geschafft „eine unglaubliche psychische Verbindung“ aufzubauen. Der Prozess in Wien wird nun fortgesetzt!
„Man muss mich ja für völlig bescheuert halten. Aber das bin ich nicht. Die haben es geschafft, eine unglaubliche psychische Bindung aufzubauen, die mich heute noch fassungslos, auch über mich selbst, macht“, sagt die Lebensgefährtin jenes Wiener Arztes, der von einem serbischen Familienclan um eine runde Million Euro betrogen worden war.
Familie erzählt die abenteuerlichsten Geschichten
Zuerst behandelte der Mediziner den Sohn aus Mitleid, dann war man plötzlich „Familienmitglied“. Und los ging es mit „Anlage-Angeboten“ für An- und Verkäufe von Autos. Da floss auch Geld zurück. Dann soll plötzlich die Mafia Schutzgelder verlangt haben, der Vater sei fast getötet worden - unterlegt von Fotos mit Blutergüssen -, dann hätte es gar eine Razzia gegeben und alles Geld sei konfisziert.
Der Betrugsprozess gegen den Sohn wird fortgesetzt.
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