Mit rund zehn Quadratkilometern ist La Digue die kleinste der drei bewohnten Inseln der Seychellen - dennoch war ein Urlauber aus Österreich drei Tage lang im Paradies verschollen.
Nachdem der Salzburger Arzt zu einer Wandertour aufgebrochen und nicht mehr in seine Unterkunft zurückgekehrt war, schlugen die Vermieter Alarm. Umgehend wurde von den örtlichen Behörden eine Suchaktion eingeleitet. Polizei-Küstenwache, Feuerwehr, Rettung, Militär und Freiwillige strömten aus, um den 63-Jährigen zu finden.
Tagelang allerdings ohne Erfolg - das Bangen um den Mediziner wuchs von Stunde zu Stunde.
GPS-Tracking-Armbänder für Touristen
Große Erleichterung dann am Ende von Einsatztag drei: Einheimische konnten den erschöpften, aber unverletzten Vermissten mitten im Nirgendwo lokalisieren und wieder zurück in die Zivilisation führen. „Die ganze Nation ist erleichtert, dass die Rettung erfolgreich war“, so Seychellen-Präsident Wavel Ramkalawan. Der erwägt nun, Wanderer künftig mit GPS-Tracking-Armbändern auszustatten.
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