Was als Nachhilfe-Format in der Pandemie begann, wurde zum Erfolg: Die Sommerschule ist heuer so gut besucht wie noch nie.
Bald ist es soweit: Am Montag, 29. August, startet in Oberösterreich die Sommerschule. Rund 4700 Schülerinnen und Schüler haben sich angemeldet, das sind 700 mehr als im Vorjahr – und das bedeutet einen neuen Rekord!
Auch Kinder aus der Ukraine
Die Sommerschüler drücken zwei Wochen lang die Schulbank, werden in Kleingruppen unterrichtet und bereiten sich auf das kommende Schuljahr vor, das am 12. September beginnt. „Auch 217 ukrainische Kinder sind dabei“, gibt Bildungsdirektor Alfred Klampfer Einblick. „Bei ihnen steht vor allem die deutsche Sprache auf dem Stundenplan und das Kennenlernen unseres Schulsystems.“ Für alle gibt es Unterricht in Mathematik, Sachkunde oder Fremdsprachen.
Ein „Buddy“, der motiviert
Ebenfalls rekordverdächtig: 139 Schulstandorte öffnen für die Sommerschule ihre Türen, 585 Lehrpersonen und 168 Studierende stehen an der Tafel. Sie werden von 91 „Buddys“ unterstützt. Einer davon ist Emil Gschaider, ein 16-jähriger Schüler des Stiftsgymnasiums Wilhering: „Ich will später einmal Lehrer werden. Darum helfe ich ehrenamtlich mit“, sagt er zur „Krone“. „Weil ich nicht um so viel älter bin, glaube ich, dass ich die Kinder besonders gut zum Lernen motivieren kann.“
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