Stefan und Andrea Lang stellen ihre edlen Tropfen auf unkonventionelle Weise her. Nach dreieinhalb Jahren im Weinkeller werden die Fässer vergraben. Dadurch wird dem Wein der letzte Feinschliff verliehen.
Weinfässer nach der Reifung noch unter die Erde zu bringen, ist die älteste Art des Weinmachens. Nach dieser Methode arbeitet das Weingut „Rotweine Lang“ aus Horitschon seit 2011.
Idee aus Erinnerungen
Die Idee dazu entstand durch Erinnerungen innerhalb der Familie von Stefan Lang. Sein Großvater vergrub einst während des Krieges seine Weine, um sie vor den Soldaten zu verstecken. Beim Ausgraben stellte er schließlich fest, dass sich der Geschmack verbessert hatte.
Der Name „Die Raue Liebe“ kam wiederum von einem gefundenen Brief. In diesem wurde sein Onkel gebeten, sich für eine Frau zu entscheiden, die am Hof mithalf – und sich somit für eine „raue Liebe“ zu entscheiden.
Fässer vergraben
Die Rotweine reifen zunächst dreieinhalb Jahre im Keller. Danach bleiben diese in etwa zwei Metern Tiefe die Fässer für ein Jahr lang vergraben.
Unser Motto ist: Guter Wein braucht Lang.
Andrea Lang
Unter der Erde sind sie gasdicht verschlossen somit muss auch - anders als im Weinkeller - kein Schwefel hinzugegeben werden. Außerdem herrschen dort konstante Temperaturen.
Beim jährlichen „Fest der Rauen Liebe“ werden die alten Jahrgänge schließlich aus- und die neuen eingegraben. Dabei sind nur geladene Gäste anwesend.









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