In der Nacht auf Dienstag gingen durch den Starkregen einige Muren im Salzburger Lungau ab. Dabei kam etwa ein Bauernhof zu Schaden.
Die Murenabgänge ereigneten sich im Bereich des Fischergrabens in Thomatal, Ortsteil Bundschuh im Salzburger Lungau. Die Erdmassen beschädigten dabei einen Bauernhof und ein Stallgebäude. Die dort ansässigen Tiere mussten allesamt evakuiert werden. Die Bewohner konnten im Haus verbleiben und blieben unverletzt. Momentan sind die Personen aber noch von der Außenwelt abgeschnitten. Auch der Fischergraben trat über die Ufer.
Ein Teil der Bundschuh Landesstraße (L267) wurde komplett vermurt. Deshalb mussten die Straßenmeisterei Lungau und ein privates Bauunternehmen mit schwerem Gerät anrücken. Die Freiwillige Feuerwehr Thomatal rückte mit 20 Mann und zwei Fahrzeugen an. Die Bundschuh Landesstraße bleibt vorerst für jeglichen Verkehr gesperrt.
„Sind auf Nadeln gesessen“
Feuerwehrkommandant Volker Mörtel sagte im Gespräch mit der „Krone“: „Wegen des Unwetters sind wir bereits auf Nadeln gesessen. Um halb eins in der Nacht ist dann die Sirene angegangen.“ Nicht zum ersten Mal setzte sich der Untergrund in Thomatal in Bewegung. 2016 ereigneten sich ebenfalls schwere Murenabgänge, auch da trat der Fischergraben über die Ufer, wurde die Bundschuh-Landesstraße überschwemmt. „Die Murenabgänge diesmal waren schlimmer“, sagt Mörtl.














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