Die Rückkehr von Berndorf in die Salzburger Liga ist in den ersten zwei Runden geprägt von sehr späten Rückschlägen. Wie gegen den SAK verloren die Flachgauer auch gegen Thalgau durch einen Treffer in der Nachspielzeit. Anif setzte sich klar bei Golling durch. Eugendorf glich spät gegen die Seekirchen Juniors aus.
Mehr als neun Jahre (2. Juni 2017) muss Berndorf auf einen Punkt in der Salzburger Liga warten. Dienstagabend wäre es fast wieder soweit gewesen, doch wie schon am Freitag gegen den SAK setzte es in der Nachspielzeit den K. o. – Treffer. Thalgau bezwang den Aufsteiger knapp mit 3:2. „Sehr bitter. So stehen wir nach zwei Spielen mit null Punkten da“, ärgerte sich Sektionsleiter Herbert Kohlbacher. Man halte zwar gut mit. Was die Reife angeht, so eine Führung über die Zeit zu bringen, ist es aktuell aber ein Lernprozess. „Uns fehlt in Wahrheit eine Viertelstunde“, meinte Kohlbacher.
Verletzung bei Thalgaus Torschützen Halilovic
So durfte Thalgau um Obmann Stefan Eiterer jubeln. „Man hätte nicht geglaubt, dass wir das Spiel noch gewinnen.“ Denn Berndorf hatte zwischenzeitlich die Chance auf das 3:1, vergab aber. So kamen die Hausherren um Doppelpacker Sebastian Wörndl noch einmal auf. Nach dem Siegestreffer kurz vor dem Abpfiff brach freilich der große Jubel aus. Bitter ob der ohnehin schon angespannten Personalsituation: Heimkehrer Dzejlan Halilovic (nach Stationen beim BSK und FC Pinzgau wieder bei Jugendklub Thalgau) verletzte sich in einem Zweikampf. „Da müssen wir schauen, wie schlimm es ist“, seufzte Eiterer.
Ebenfalls sehr spät kassierten die Seekirchen Juniors noch einen Gegentreffer gegen Eugendorf. Lange hatten die Wallerseer, ebenfalls ein Aufsteiger, die Partie unter Kontrolle, führten sogar 3:1. Doch tief in der Nachspielzeit kämpfte sich der Gastgeber zurück und ergatterte durch das 3:3 den zweiten Punkt dieser Spielzeit.
Wenig zu jubeln hat der dritte Aufsteiger Golling. Die Tennengauer verloren gegen das in der Vorsaison noch strauchelnde Anif mit 2:4.
Golling-Trainer Philip Buck: „Sie haben unsere Fehler aufgezeigt und wir sind viel zu spät aufgewacht. Mit den Chancen am Ende hätte es vielleicht noch spannend werden können, es hat aber doch noch einiges gefehlt.“
Ausgeglichen verlief indes das Match des SAK gegen Siezenheim. Nachdem Ex-Profi Philipp Sturm die Gäste in Führung brachte, drückten die Nonntaler. „Der Ausgleich (von Taim Hamsho, Anm.) war überfällig. Von uns war es aber kein gutes Spiel“, meinte SAK-Obmann Walter Larionows.
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