12.07.2022 15:38 |

Letzte Tests

Triumphs starkes Elektro-Motorrad nimmt Formen an

Nach rund zwei Jahren Entwicklungszeit kann die elektrische Zukunft bei Triumph nun tatsächlich beginnen. Die Briten haben gerade die letzte Testphase mit ihrem ersten Elektromotorrad abgeschlossen und versprühen demonstrativ Begeisterung über das Bike mit dem Projektnamen TE-1. Im Vergleich zur Konkurrenz soll die TE-1 weiter fahren, schneller laden und weniger Gewicht auf die Waage bringen.

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In seiner Größe ist der Versuchsträger mit einer Street Triple vergleichbar, verfügt aber über die Ergonomie, Geometrie und Gewichtsverteilung einer Speed Triple. Dabei soll der Prototyp markentypisches Fahrgefühl und neutrales Handling bieten. Gasannahme und Drehmomentverlauf sollen dem einer Speed Triple 1200 RS ähneln. Ergänzt wird der Auftritt „durch einen charaktervollen, neuen Elektro-Soundtrack“, wie die Briten tönen.

Der Prototyp liefert eine Spitzenleistung von 130kW/177PS sowie ein Spitzendrehmoment von 109 Nm. Er beschleunigt von 0 auf 100km/h in nur 3,6 Sekunden und in 6,2 Sekunden von 0 auf 160 km/h. Doch das ist erst der Anfang: Mit einer weiteren Feinabstimmung der Elektronik, einschließlich der Traktionskontrolle und der Wheelie Control, geht Triumph davon aus, dass die Leistung noch weiter gesteigert und das volle Drehmomentpotenzial ausgenutzt werden kann.

In 20 Minuten von 0 auf 80 Prozent
Dank Fortschritten in der Batterie- und Ladetechnologie, federführend verantwortet von Williams Advanced Engineering (WAE), lädt die TE-1 ihren Akku in nur 20 Minuten von 0 auf 80 Prozent.

Die TE-1 glänzt mit ihrem Leistungsgewicht, denn mit nur 220 kg wiegt sie um bis zu 25 Prozent weniger als derzeit erhältliche, vergleichbare E-Motorräder, heißt es bei Triumph.

Nach einigen letzten Änderungen an Bodywork und Lackierung verfügt der Prototyp nun über sein endgültiges Erscheinungsbild. Vom Aluminiumrahmen über die markanten Doppelscheinwerfer bis hin zur spitz zulaufenden Front.

Daytona-200-Champion Brandon Paasch nahm an der letzten Testphase teil, sowohl bei der Bewertung der Motorleistung als auch bei der endgültigen Abstimmung des Prototyps auf der Rennstrecke: „Das Ansprechverhalten der TE-1 ist unglaublich. Sie ist sehr drehmomentstark, und wenn man das Gas nur leicht öffnet, erhält man sofort satte Power, was ich als Rennfahrer natürlich sehr schätze. Ich liebe ein sattes Drehmoment und wenn das Bike sofort kraftvoll abzieht, daher war es für mich eine tolle Erfahrung“, sagte Brandon Paasch. „Ich konnte das Ding voll ausquetschen und es ist unglaublich schnell. Es zieht wie verrückt!“

Wie weit man damit in der Realität auf einer flotten Tour kommt, wird sich zeigen müssen. Vielversprechend wirkt die Triumph TE-1 allemal.

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