Die Staatsanwaltschaft Wien hat am Mittwoch Anklage gegen einen 20-Jährigen wegen mehrerer terroristischer Straftaten erhoben. Er soll gemeinsam mit Komplizen Anschläge im Namen der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) in Mekka, Dubai und Istanbul geplant haben.
Konkret soll der Mann einen in Saudi-Arabien inhaftierten Komplizen psychisch unterstützt und bestärkt haben. Dieser hatte im März 2024 in Mekka versucht, einen Sicherheitsbeamten der heiligen Moschee mit einem Messer zu töten, und dabei vier weitere Menschen verletzt. Laut Ermittlern sollen mehrere Beteiligte bereits zuvor Anschläge in Mekka, Dubai und Istanbul vorbereitet haben.
20-Jähriger reiste selbst nach Istanbul
Zudem soll der 20-Jährige selbst nach Istanbul gereist sein, um dort einen Anschlag auf Polizei oder Militär zu verüben. Die geplanten Taten wurden letztlich nicht umgesetzt.
Mitglied der Terrororganisation IS
Außerdem wirft die Staatsanwaltschaft dem Mann vor, zwischen 2023 und Ende 2024 Mitglied der Terrororganisation IS gewesen zu sein und deren Ideologie unterstützt zu haben. Im Falle einer Verurteilung drohen dem Angeklagten bis zu 20 Jahre Haft. Die Anklage ist noch nicht rechtskräftig.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.