Kurz nach 1 Uhr heulten am Donnerstag in Spittal an der Drau (Kärnten) die Sirenen. In einem Mehrparteienhaus war ein Feuer ausgebrochen. Die Flammen und der starke Rauch schnitten den Hausbewohnern den Fluchtweg ab.
Als die Alarmierung bei der Landesalarm- und Warnzentrale einging, war zunächst noch nicht klar, wie viele Menschen sich in dem brennenden Haus befinden würden. Daher schickte man ein Großaufgebot an Einsatzkräften in die Spittaler Innenstadt.
Feuer im Stiegenhaus
Als die Feuerwehren Spittal/Drau, St. Peter Spittal und Olsach/Molzbichl am Einsatzort ankamen, erkannten die Florianijünger sofort den Ernst der Lage. Sie mussten rasch fünf Personen mittels Leitern retten. Eine weitere Person wurde gemeinsam mit der Polizei aus dem brennenden Gebäude gerettet.
Brand im Stiegenhaus
Nötig war diese Rettungsaktion, da sich das Feuer im Stiegenhaus des Mehrparteienhauses befand und dadurch der Fluchtweg für die Bewohner abgeschnitten war. Als Ursprung des Feuers konnte ein Elektroverteiler ausgemacht werden.
Aufgrund der hohen Brandintensität in und rund um den Elektroverteiler wurde ein Geschäftslokal sowie darüber und daneben liegende Wohnungen wie auch das Stiegenhaus stark verraucht und dadurch in Mitleidenschaft gezogen. Alle Geretteten wurden durch den Rettungsdienst betreut und alle Personen ärztlich untersucht.
Einsatzleiter Lucas Weger von der FF Spittal
Die Feuerwehren der Gemeinde Spittal an der Drau standen mit 70 Einsatzkräften und zehn Fahrzeugen im Einsatz. Weiters waren mehrere Polizeistreifen sowie drei RTW, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie der Einsatzleiter des Roten Kreuz vor Ort.















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