30.04.2022 09:33 |

Mariazell bis Piber

Die erste Wallfahrt hoch zu Ross

Von 18. bis 26. Juni seht die Steiermark ganz im Zeichen der Pferde. Von Mariazell pilgern Reiter bis nach Piber – über 160 Kilometer. Anmeldungen dafür sind bereits möglich.
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Das wird eine Premiere der Extraklasse: Die „1. Österreichische Rosswallfahrt“ findet nach zwei Coronavirus-bedingten Verschiebungen von 18. bis 26. Juni in der Steiermark statt. Sie führt Pferdefreunde auf der Strecke Mariazell – Niederalpl – Turnau – Thörl – Oberort (Tragöß) – Maria Freienstein – St. Michael – St. Stefan ob Leoben – Maria Schnee auf der Gleinalm – Maria Lankowitz – Piber durch die malerischen Landschaften unseres Bundeslandes.

„Diese Form der Rosskulturpflege ist einzigartig im deutschsprachigen Raum“, betont Otto Knoll, Kulturreferent des Österreichischen Pferdesportverbandes. „Wir wollen damit unter anderem das Miteinander der Pferdefreunde, der Gemeinden und Regionen, der Partner in der Natur und anderer Interessensvertretungen zum Ausdruck bringen.“

Pferdefreunde hoch zu Ross oder mit Gespann, aber auch Pilger ohne Pferd, die das Genießen der Natur mit Glauben, Kultur, Traditionspflege und Geselligkeit verbinden wollen, sind willkommen. Wer nicht die ganze Tour (gut 160 Kilometer) bestreiten will, hat auch die Möglichkeit, an den Einzeletappen in Mariazell (18. Juni), wo nach altem Rossbrauchtum dreimal rund um die Basilika geritten wird, oder Maria Lankowitz/Piber (25. 6.) teilzunehmen. Anmeldungen sind bereits möglich!

Veranstalter ist der steirische Pferdesportverband. Dessen Präsident (und seit dieser Woche Vizepräsident des Bundesverbandes) Ludwig Hoffmann betont: „Diese Wallfahrt ist schon etwas ganz Außergewöhnliches. Damit können wir auch zeigen, welchen Stellenwert das Pferde für und in unserer Gesellschaft hat.“

Übrigens: In Österreich gibt es 46.000 gemeldete Verbands-Mitglieder (in der Steiermark sind es an die 8000), durch die Reiterei wird eine Wertschöpfung von 2,5 Milliarden Euro in unserem Land erzielt, an die 30.000 Arbeitsplätze sind dadurch gesichert. Auch Landesrat Johann Seitinger freut sich: „Immerhin ist die Steiermark das Pferde-Land Nummer eins. Diese einmalige Wallfahrt ist ein Kulturereignis der besonderen Art.“

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