„Wir haben bereits Unterschriften gesammelt und alles dafür getan, damit endlich etwas für die Sicherheit gemacht wird“, erzählt Yvonne Schratter. Denn für die Bewohner von Wolkersdorf ist es nicht möglich, ihre Schulkinder zu Fuß oder mit dem Fahrrad in die Schule zu schicken. Schratter: „Das wäre viel zu gefährlich. Es passieren auf dieser Geraden immer wieder schlimme Unfälle, auch wenn hier Tempo 70 gilt.“ Daher werden die Schüler mit dem Auto in die knapp einen Kilometer entfernte Schule gebracht. „Auch spazieren gehen ist in diesem Bereich nicht mehr möglich“, so die Lavanttalerin.
Finanzielle Mittel
Bürgermeister Hannes Primus kennt das Problem. Ihm bleibt derzeit aber nichts anderes übrig, als an die Autofahrer zu appellieren, das Fuß vom Gas zu nehmen: „Die Bauabteilung hat eine Kostenrechnung für einen Gehweg erstellt.“ Nach heutigem Stand müsste Wolfsberg dafür rund eine Million Euro aufbringen. Primus: „Das ist zur Zeit finanziell nicht machbar.“ Hinzu käme noch das Problem, dass die Grundablösen in diesem Bereich erst verhandelt werden müssten.
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