Im Förderansuchen des Wohnheimes in der Gaswerkgasse war von Warm-Mieten von maximal 480 Euro die Rede – geworden sind es nun weit mehr als 600 Euro. Trotzdem kassierten die Betreiber 1,6 Millionen Euro vom Land. Eine Endabrechnung gibt es noch nicht, das Land will die Kosten und die Erhöhungen beim Benutzungsentgelt jedoch genau prüfen.
„Mit der Wohnbauförderung darf es zu keinem überhöhten Entgelt aus Gewinnabsicht kommen“, sagt die zuständige Landesrätin Andrea Klambauer (Neos). Derzeit liegen noch zwei weitere Anträge von privaten Bauträgern am Tisch der Landesrätin. Auch sie wollen im Rahmen der Wohnheimförderung Geld vom Land. Die Bauträger bekamen aber kein grünes Licht, weil wegen den hohen Baukosten die kalkulierten Mieten zu hoch sind. Eine Studie, die das Land im April veröffentlichen will, soll nun klären wie viel Bedarf an Studenten-Zimmern es in der Stadt gibt und wie dieser gedeckt werden kann.
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