25.03.2022 11:00 |

25. Diagonale in Graz

Österreichisches Filmfestival mit dichtem Programm

„Wir sind glücklich, die Diagonale heuer als Präsenzveranstaltung feiern zu können“, sind sich die Intendanten des Filmfestivals Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber, einig. Immerhin ist es die 25. Ausgabe in Graz, die es zu feiern gilt - mit 113 Filmen im Wettbewerb und einem umfangreichen Rahmenprogramm.

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Allen Unabwägbarkeiten zum Trotz haben Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber eine pralle und facettenreiche Jubiläumsausgabe der Diagonale kuratiert. Mit 113 Filmen aus den unterschiedlichesten Kategorien im Wettbewerb sowie zahlreichen Reihen und Veranstaltungen drumherum könnte es fast so etwas wie eine „Diagonale wie damals“ werden. An Corona erinnert natürlich die Maskenpflicht in allen Kinosälen und die geltende Regelung in der Nachtgastronomie. Dazu kommt ein neues Leitsystem und eine zusätzliche Kartenvorverkaufsstelle in einem Container vor dem Schubertkino. Festivalzentrum wird aber wieder das Kunsthaus sein.

Musikalisch anmutendes Programm
Was das Programm angeht, so setzen die Intendanten zum 25-Jahre-Jubiläum nicht nur auf Breite, sondern auch auf Musikalität. „Es böte sich fast so etwas wie ein kleines österreichischen Mixtape an“, sagt Höglinger und verweist nicht nur auf Ulrich Seidls „Rimini“, in dem es um einen abgehalfterten Schlagerstar geht, sondern auch auf den heimlichen Lieblingssong seines Co-Intendanten Peter Schernhuber „Und immer, immer wieder geht die Sonne auf“, der heuer als Motto über der Diagonale stehen könnte.

Sonne und Sterne
„Sonne“ heißt auch der Eröffnungsfilm von Kurdwyn Ayub, ein radikaler Blick in die Jugendzimmer dieser Welt. Ihm folgt der Jahresrückblick, der nicht nur Wiederbegegnungen mit Sebastian Meises „Große Freiheit“ oder C. B. Yis „Moneyboys“ bringt, sondern auch zahlreiche Österreichpremieren, etwa Helmut Köppings und Michael Ostrowskis „Der Onkel/The Hawk“, Sabine Derflingers Doku über Alice Schwarzer bis hin zu Filmen der Stunde wie Gerald Igor Hautzenbergers Doku „Denn sie wissen, was sie tun“ über Corona-Leugner oder „Signs of War“ über den französischen Kriegsfotografen Pierre Crom, der 2014 auf der Krim unterwegs war.

Historische Räusche
Specials wie „Rausch“ oder eine Rückschau auf Filme von Tizza Covi und Rainer Frimmel, Historisches aus Thaliwood, Diskussionen mit Filmschaffenden und Ausstellungen ergänzen das umfangreiche Programm. Neu ist, dass die Preisgala am Sonntag über die Bühne des Orpheums geht, neu ist auch ein Kinderschwerpunkt am Wochenende.

Das vollständige Programm ist online auf diagonale.at zu finden, der Kartenverkauf startet am 30. März online, im Grazer Kunsthaus und im Container beim Schubertkino, ab 6. April dann auch in den Festivalkinos KIZ-Royal, Annenhof, Rechbauerr und Schubert.

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