Salzburgs 1:7-Drama in München lässt bei Sturm keinen jubeln. Zumal Jakob Jantscher am Sonntag fraglich ist. Der Rücken plagt.
Donnerwetter - mit einer 1:7-Abfuhr von Meisterrunden-Auftaktgegner Salzburger in München hat im Lager von Sturm keiner gerechnet. „Vielleicht ist’s gar nicht schlecht für uns, dass wir die Salzburger schon jetzt am Sonntag haben“, sagte Jakob Jantscher, „wer weiß, wie sie zwischen dem Bayern-Spiel und ihrem Cup-Halbfinale nächste Woche gegen den WAC reagieren. Denn da geht’s für sie ja um einen Titel.“ Diese Einschätzung war allerdings vor dem „Bayern-Drama“.
„Wir haben das Bayern-Spiel natürlich alle gebannt verfolgt“, sagt Sturms Sportchef Andreas Schicker, „ich will aber nicht beurteilen, was das für uns bedeutet. Denn das hat sich auf einem anderen Niveau bewegt. Es darf auch nicht in die Köpfe unserer Spieler, ob das jetzt gut für uns war, oder schlecht. Wir müssen uns auf uns selbst fokussieren und die bestmögliche Leistung auf den Platz bringen.“
Den Salzburger Bauchfleck will Schicker nicht überbewerten: „In München sind schon ganz andere Kaliber unter die Räder gekommen. Da muss man auch sehen, wie der Spielverlauf war. Das kann schon mal passieren.“
Um Wiedergutmachung
Weil aber am Sonntag eine Salzburger „Wiedergutmachungstour“ mit viel Wut im Bauch zu befürchten ist, hofft Schicker, dass Jakob Jantscher beim Auftakt in die Meisterrunde dabei sein kann: „Seine Erfahrung wäre ganz wichtig für uns.“
Doch der Leitwolf laboriert weiterhin an seinen Rückenproblemen, steht nicht im Mannschaftstraining: „Es ist so wie ein Hexenschuss, den ich mir beim Training zugezogen habe“, sagt Jakob, „ich bin nicht sicher, ob das in Salzburg schon hinhauen wird.“








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