Vor rund einem Jahr stürzte eine zweimotorige Maschine samt Piloten (70) vor Gstaad in den Bodensee. Nun wurde die Unfallursache geklärt.
Der 70-jährige Pilot flog im Februar 2021 mit seiner Piper von Locarno über die Alpen und wollte im schweizerischen Altenrhein landen. Das Vorhaben stellte sich aber als äußerst heikel heraus, denn zu diesem Zeitpunkt herrschte dichter Nebel in Altenrhein. Dem Deutschen wurde klar, dass eine Landung eigentlich unmöglich war, wollte den Landeanflug aber aus Trainingszwecken durchziehen.
Keine Chance mehr zum Durchstarten
Durch den dichten Nebel aber schätzte der Pilot seine Flughöhe falsch ein - und somit verpasste er den letztmöglichen Zeitpunkt, um durchzustarten. Der Pilot habe die Entscheidungshöhe für einen Abbruch des Anflugs und ein Durchstarten außer Acht gelassen, heißt es in dem Bericht der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle.
Fischer rettete Abgestürzten
Das Ergebnis: 300 Meter vor Staad stürzte der Deutsche mit seiner Maschine in den Bodensee. Wie durch ein Wunder überstand der Pilot das Unglück unverletzt. Selbstständig rettete er sich aus dem Wrack, ein Fischer brachte den Mann schließlich heil ans Ufer, das Wrack sank auf den Grund und wurde erst Monate später geborgen.








Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.