Die Kulturszene wurde in den letzten zwei Jahren ganz besonders von der Corona-Pandemie im Griff gehalten. Umso wertvoller sind jene Projekte, die allen Widrigkeiten zum Trotz dennoch möglich gemacht werden konnten. Das Tiroler Landesjugendorchester und das Künstlerkollektiv kunstvolk schafften es selbst in pandemischen Zeiten, ein beeindruckendes Zeichen zu setzen.
Die vergangenen zwei Jahre waren für die Kulturschaffenden eine furchtbare Zeit, ganz besonders auch für den künstlerischen Nachwuchs. Die gerade in jungen Jahren so wichtigen Praxiserfahrungen mussten größtenteils ausbleiben, in den Konzertsälen blieb es stumm, viele junge Musiker verloren die Perspektive in einer auch vor der Pandemie schon unsicheren Profession.
Ein wichtiges Lebenszeichen
Umso wichtiger war das Mammutprojekt „rhythm & dance“, welches das Tiroler Landesjugendorchester mithilfe des Künstlerkollektivs kunstvolk im April 2021 auf die Beine stellte. Sie setzten damit ein wichtiges Zeichen einer lebendigen Kunstszene für ganz Österreich.
Aufstrebende Komponisten zwischen alten Meistern
In der Coronakrise erwies sich der größte Einsatz aller Beteiligten sowie die technische Infrastruktur und interdisziplinäre Kompetenz von kunstvolk als unabdingbar, und so konnte - allen Widrigkeiten zum Trotz - ein ergreifender Konzertfilm umgesetzt werden. Neben bekannten Meisterwerken ließen die Jungmusiker auch ein neues Stück der aufstrebenden Komponisten Michael A. Leitner und Gabriel Bramböck erklingen.
„Wie ein Stück Brot“
Überzeugend demonstrierte dieses Projekt, dass die Kunst sich auch von einer Pandemie nicht kleinkriegen lässt und den Jugendlichen so viel gibt wie eh und je. Diese während des Konzertes aufblühen zu sehen, lässt einen Hoffnung schöpfen auf eine verheißungsvolle Zukunft nach einer äußerst schwierigen Zeit. Mit dem Orchesterporträt „Wie ein Stück Brot“ begleitet kunstvolk in rund 40 Minuten filmisch das Projekt und beleuchtet eine unentwegt leidenschaftliche Tiroler Kulturlandschaft.
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