Lang sind die Zeiten her, als das „Wälderbähnle“ von Bregenz bis Bezau unterwegs war. Seit 1983 ist die Strecke offiziell stillgelegt, erfreut sich aber bei Wanderern und wagemutigen Mountainbikern größerer Beliebtheit. Zwei der alten Eisenbahntunnel wurden bereits ertüchtigt, der Weg soll nun zum Naturerlebnispfad werden.
Im Sportausschuss wurde am heutigen Mittwoch einmal mehr über die Begehbarkeit des Achtals zwischen Kennelbach und Doren diskutiert. Im Sportausschuss am Freitag beschäftigt sich der Vorarlberger Landtag einmal mehr mit der Sicherung der Begehbarkeit des Achtals zwischen Kennelbach und Doren: „Ich will die alte Wälderbahntrasse zumindest als Naturerlebnispfad erhalten. Mich freut es, dass die Bevölkerung dieses Anliegen so unterstützt. Umso wichtiger ist es, dass wir als Landesparlament nun den finanziellen Rahmen schaffen, der die Ertüchtigung und Sicherung dieses Weges in den kommenden Jahren garantiert“, so VP-Klubobmann Roland Frühstück.
Breite Unterstützung für Lünerseewerk II
Im Energiepolitischen Ausschuss werden die Abgeordneten ihre Unterstützung für einen energiepolitischen Meilenstein der nächsten Jahrzehnte bekunden. „Am 7. Oktober 2021 präsentierte die illwerke vkw-Gruppe die Projektidee “Lünerseewerk II„. Dabei wurde der Öffentlichkeit vor Augen geführt, welches Potenzial die Wasserkraft für die Zukunft unseres Landes bietet“, betont Klubobmann Frühstück und verweist auf die potenzielle Leistung des geplanten Kraftwerks von rund 1000 Megawatt. „Das wäre eine Erhöhung der Kraftwerksleistung der illwerke vkw-Gruppe im Turbinenbetrieb um rund 50 Prozent!“, so Frühstück.
Für die heimische Wirtschaft verspricht das genannte Investitionsvolumen die Perspektive auf interessante Aufträge und eine hohe Wertschöpfung in der Region. Die Eckdaten des Projekts machen deutlich, dass der landeseigene Energieversorger in Zukunft in der Lage sein wird, für den heimischen, aber vor allem auch für den süddeutschen Strommarkt, die Rolle einer „Gigabatterie“ einzunehmen. „Die illwerke vkw-Gruppe wird somit ein bedeutender Motor für die Energiewende in Mitteleuropa“, betont Frühstück und freut sich über die breite Unterstützung des Projekts durch den Vorarlberger Landtag: „Es ist eine gute Tradition, dass bei grundsätzlichen Weichenstellungen in der Energiepolitik alle Parteien an Bord sind!“
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