Für 80 Millionen Euro

Airport plant nun eine große Terminal-Landschaft

Salzburg
21.02.2022 13:30
Der krisengebeutelte Salzburger Flughafen nimmt die konkreten Planungsarbeiten für die Terminalerneuerung in Angriff: 80 Millionen Euro sollen die bisherigen Terminals in eine „große Terminal-Landschaft“ verwandeln. „Wir starten im Laufe des Jahres, die Planungen zu verfeinern“, sagt Airport-Chefin Bettina Ganghofer.

Die Pläne des Salzburg Airport für das Generationenprojekt Terminalerneuerung werden konkreter: Nach den ersten Planungsarbeiten und einer Studie starten Geschäftsführerin Bettina Ganghofer und ihr Team in die nächste Phase.

„Wir werden im Laufe des Jahres beginnen, die Planungen zu verfeinern, sodass wir bis 2024 zu ausschreibungsreifen Unterlagen kommen“, berichtet die Airport-Chefin der „Krone“.

Fix ist schon jetzt: Den in die Jahre gekommenen Terminal 1 wird es in der heutigen Form nicht mehr geben. „In den kommenden zehn Jahren wird das meiste davon abgerissen werden“, berichtet Ganghofer.

Denn nach Abschluss der Bauarbeiten 2032 will der Lufthafen mit „einer großen Terminal-Landschaft“ aufwarten – der neue Bauteil und der Amadeus Terminal 2 wachsen im Zuge der Bauarbeiten zu einem großen Ganzen zusammen.

Schon ab 2025 könnte gebaut werden – der Flughafen will das Megaprojekt etappenweise während des laufenden Betriebes umsetzen.

Stadt und Land pumpen 80 Millionen in den Flughafen
Stadt und Land kommt das Megaprojekt als Eigentümer teuer (75 Prozent Land; 25 Prozent Stadt): Stolze 80 Millionen Euro werden fällig. „Höhere Summen hätten den Flughafen und die Eigentümer überfordert“, so Ganghofer. Denn die überfällige Terminalerneuerung ist nicht die einzige Investition: Bis 2030 fließen zusätzlich 113 Millionen Euro für behördliche Vorgaben, wie etwa für ein neues Exit-Entry-System (EES) zur Kontrolle von Einreisenden aus Drittstaaten oder Adaptierungen in den Brandschutz. Die Kosten dafür trägt der Airport. Von der einst angedachten Airport-City samt Hotels, Geschäften oder einer Tagesklinik findet sich nach den herben Corona-Einbußen nichts mehr in den Plänen. „Es werden all jene Investitionen gemacht, die notwendig sind, um auch künftig alle behördlichen Auflagen einhalten zu können“, so Ganghofer. Mehr Passagiere will der Airport nach dem Großprojekt nicht abfertigen – die Fluggastzahlen sollen sich auf Vorkrisenniveau bewegen.

Verena Seebacher.

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