Schon als dritte Läuferin betrat Olga Mikutina am Dienstag zum ersten Mal das olympische Eis und lieferte ab. Für die Darbietung ihres in dieser Saison neu einstudierten Kurzprogramms, zur Musik „My Nocturnal Serenade“, erhielt die Feldkircherin von der Jury 61,14 Punkte, das reichte für Platz 18. Die besten 24 Athletinnen qualifizierten sich für die Kür.
Mit der Punkte-Ausbeute übertraf die Vorarlbergerin ihre bisherige Saisonbestleistung von 60,16 Punkten. Abzüge gab es unter anderem beim Dreifach-Lutz.
„Das Gefühl bei den Olympischen Spielen auf dem Eis zu stehen war super!“, freute sich die 18-Jährige, nachdem sie die Qualifikation für die Kür am Donnerstag (11, MEZ) fixiert hatte. Ihr Plan, möglichst gelassen zu bleiben und sich auf ihre eigenen Stärken zu konzentrieren, scheint also gut funktioniert zu haben. Am Donnerstag wird der Schützling von Trainerin Elena Romanowa auf altbewährtes setzen und dieselbe Kür wie bei der Weltmeisterschaft 2021 in Stockholm (Sd) zeigen.
Das russische Wunderkind Kamila Walijewa, die zuletzt durch die Einnahme einer auf der Dopingliste stehenden Substanz in die Kritik geraten war, holte sich, scheinbar unbeeindruckt von dem medialen Rummel um ihre Person, mit 82,16 Punkten die Top-Platzierung des Tages.
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