Wie stark die Omikron-Variante auch bei den Jüngsten wütet, zeigt eine aktuelle Auswertung des Landes Steiermark: Im Jänner gab es 851 positive Lollipop-Tests in den steirischen Kindergärten. Zuletzt tauchten Produktionsfehler auf, die betroffenen Test-Kits werden nun von Spezialisten des Bundesheeres untersucht.
Seit Anfang Dezember gibt es Lollipop-Antigen-Tests in allen steirischen Kindergärten und bei allen Tageseltern, die teilnehmen möchten - immerhin vier von fünf waren das im Jänner (konkret: 796 von 1004). Die Eltern müssen aber auch einverstanden sein, daher haben vergleichsweise weniger der eingeschriebenen Drei- bis Fünfjährigen teilgenommen, nämlich 64 Prozent (20.652 von 32.296 Kindern).
Insgesamt wurden 176.373 Tests durchgeführt, davon waren 851 positiv, 1846 ungültig - der große Rest fiel negativ aus. Zum Vergleich: Im Dezember waren es erst 16 positive Ergebnisse von damals etwas mehr als 40.000 Tests.
Prüf-Ergebnissse für nächste Woche erwartet
In der Vorwoche gab es laut Land 15 Rückmeldungen über Produktionsfehler bei gewissen Lollipoptests. Der Hersteller sei in Kontakt mit dem Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen. Parallel dazu hat die Bundesbeschaffung GmbH eine Prüfung durch Bundesheer-Spezialisten (Amt für Rüstungs- und Abwehrtechnik) in Auftrag gegeben. In der nächsten Woche soll es Erkenntnisse geben.











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