02.12.2021 06:00 |

Ab kommender Woche:

Lollipop-Tests in steirischen Kindergärten starten

Ab kommender Woche können alle steirischen Kindergarten-Kinder dreimal in der Woche auf Corona getestet werden. Viele Eltern stellen sich dazu noch Fragen. Die „Krone“ hat die wichtigsten Antworten.

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Wie funktionieren die Lollipop-Tests?
Ein Stäbchen mit einem kleinen Schwamm muss mehr als eine Minute im Mund eingespeichelt werden, bis ein Punkt auf der Rückseite blau ist. Dann kommt die Speichel-Probe auf eine Testkassette.

Welche Bilanz brachte der Pilotversuch?
In Graz nahmen im Herbst zehn Kindergärten mit 800 Kindern am Pilotversuch teil, etwa die Hälfte der Kleinen machte Tests. Es gab kein einziges positives Ergebnis! „Das Feedback war sehr gut, die Kolleginnen erhalten Sicherheit“, sagt Ulrike Hackinger von Wiki.

Nun kommt die flächendeckende Ausrollung in der Steiermark: Welche Kinder sollen die Tests anwenden?
Vorgesehen sind sie für Kinder zwischen drei und sechs Jahren, also in den Kindergärten, da in diesem Alter die Durchführung der Tests gut gelingt. In den Kinderkrippen sind sie nicht flächendeckend vorgesehen. Bei Wiki hat man aber hier ebenfalls gute Erfahrungen gemacht und bietet sie daher auch in den Kinderkrippen an.

Ist die Teilnahme an den Tests freiwillig?
Ja, die Eltern müssen eine Einverständniserklärung unterschreiben.

Werden die Testkits automatisch an die Kindergärten zugestellt?
Ja, eine Bestellung ist nicht notwendig. Das gilt auch für Tageseltern.

Wie oft sollen die Tests durchgeführt werden?
Dreimal in der Woche, jeweils montags, mittwochs und freitags.

Wo werden die Testergebnisse erfasst?
Die Anzahl der positiven Tests muss wöchentlich an das Land Steiermark gemeldet werden. Die Anzahl der durchgeführten Tests inklusive der Anzahl der positiven Tests muss hingegen nur monatlich an das Land gemeldet werden.

Wegen der eingeschränkten Laborkapazitäten kommen vorerst Antigen- statt PCR-Tests zum Einsatz. Kann sich das zu einem späteren Zeitpunkt ändern?
Das hängt von den Laborkapazitäten der kommenden Wochen ab, heißt es von der Bildungsabteilung des Landes.

Gibt es - wie aktuell in den Schulen - eine verbindliche Vorgabe, ab wie vielen Corona-Fällen in einer Gruppe die restlichen Kinder zuhause bleiben müssen?
Nein, die Entscheidung, welche Personen sich in Absonderung begeben, trifft die jeweils zuständige Behörde, das sind die Bezirkshauptmannschaften bzw. in Graz das Magistrat.

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