Neben vielen teils verheerenden Lawinenabgängen ereigneten sich am Samstag in Tirol auch zahlreiche Ski- und Snowboardunfälle. Einige Verletzte mussten mit Hubschraubern in Krankenhäuser geflogen werden.
In Sölden kollidierte ein 20-jähriger Deutscher mit einer Dänin (71). Während der junge Mann mit dem Schrecken davon kam, erlitt die Urlauberin schwere Verletzungen. Sie wurde von der Pistenrettung erstversorgt, ins Tal gebracht und anschließend ins Spital eingeliefert.
Ebenfalls im Ötztal - in Hochgurgl - kam es zu einem Zusammenstoß dreier Skifahrer. Ein 59-jähriger Deutscher kollidierte zunächst mit einer Landsfrau (53) und dann noch mit einem Niederländer (22). Während die Frau nur leicht verletzt wurde, zogen sich die beiden anderen Skifahrer schwere Verletzungen zu.
Bei Sprung gegen Felsen geprallt
Schwer verletzt wurde am Samstag auch ein 21-Jähriger bei einem Snowboardunfall in Wattenberg. Bei der Abfahrt von der Hippoldspitze sprang der Einheimische über eine Schneewechte und prallte mit dem Rücken auf einen Felsen. Die Begleiter des 21-Jährigen leisteten Erste Hilfe und setzten den Notruf ab. Der Tiroler wurde daraufhin vom Notarzthubschrauber geborgen und mit Verdacht auf eine schwere Wirbelsäulenverletzung in die Klinik Innsbruck geflogen.
Folgenschwere Kollision auch in Alpbach
In Alpbach kamen sich zwei einheimische Skifahrer in die Quere - mit fatalen Folgen. Ein 18-Jähriger fuhr auf einer roten Piste talwärts, als unmittelbar hinter einer Geländekante ein anderer Wintersportler (59) vermutlich vom freien Gelände kommend auf die Piste fuhr. Es kam zum Zusammenstoß, wobei sich der 59-Jährige schwerere Verletzungen zugezogen haben dürfte. Der Mann wurde mit dem Notarzthelikopter ins Bezirkskrankenhaus Kufstein geflogen. Der 18-Jährige erlitt ebenfalls Verletzungen, konnte aber selbst ins Tal fahren.
Im Dunkeln gegen „Zauberteppich“ gekracht
Am Abend dann auch noch ein fataler Snowboardunfall in Westendorf: Eine 25-jährige Niederländerin fuhr mit ihrem Snowboard nach Einbruch der Dunkelheit auf einer unbeleuchteten Piste talwärts und krachte dabei gegen ein Förderband („Zauberteppich“). „Durch die Wucht des Aufpralls wurde die hintere Bindung des Snowboards aus der Verankerung gerissen und die 25-Jährige anschließend mit dem Kopf auf das Förderband geschleudert“, heißt es vonseiten der Polizei. Die Verletzte wurde ebenfalls mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Kufstein gebracht.
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