Mi, 23. Jänner 2019

Prozess in Innsbruck

11.05.2011 10:31

Mutter drohte, ihre Kinder zu ertränken - Freispruch

Vom Vorwurf der schweren Nötigung ist am Dienstag eine 47-Jährige am Innsbrucker Landesgericht freigesprochen worden. Sie soll laut Staatsanwaltschaft ihren Mann mit der Drohung, ihre beiden Söhne zu ertränken, zur Rückkehr nach Hause aufgefordert haben.

Dieser Geschichte gehen eine gewaltsame Ehe und schwierige psychische Verhältnisse voraus. Die Partnerschaft der Angeklagten war zerbrochen. "Mein Mann sollte sich einen Job suchen und dann aus der Wohnung ausziehen", sagte sie. Auch mit dem Trinken versprach der Alkoholiker aufzuhören.

Nachdem dieser "Deal" beschlossen war, ging der Mann in einem Internet-Café auf Jobsuche. Er rief daheim an und fragte die Gattin, ob er ein Bier trinken dürfe. "Ich war im Ausnahmezustand. Ich hatte Angst, dass mein Mann betrunken nach Hause kommt. Mein Zorn richtete sich gegen meine Söhne. Ich tauchte sie kopfüber in die Badewanne", so die beschuldigte Mutter.

Frau im Ausnahmezustand
Um ihren Lebensgefährten zur sofortigen Rückkehr nach Hause zu bewegen, soll die Frau am Telefon vorgegeben haben, ihre sechs- und achtjährigen Söhne in der Badewanne zu ertränken. Ein tatsächlicher Mordversuch konnte der Frau nicht zur Last gelegt werden. Der Richter war der Ansicht, dass die Frau in einem Ausnahmezustand gewesen sei, und sprach sie frei, das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Tiroler Krone

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