13.01.2005 15:53 |

Sicherheits-Software

Neuer Viren-Killer von Microsoft

Microsoft will nun auch beim Antiviren-Geschäft mitmischen und hat jetzt ein kostenloses Tool präsentiert, mit dem Würmer und Trojanische Pferde erkannt und vernichtet werden können. Das Programm mit dem Namen "Malicious-Software-Removal-Tool" entfernt die häufigsten Viren vom System, schützt aber nicht vor einem Neubefall. Außerdem gibt es eine Antispyware-Lösung von Microsoft als Beta-Version.
Das Werkzeug funktioniert unter Windows 2000,XP und Windows Server 2003 und kann via Microsoft-Webseite gestartetwerden (siehe Linkbox). Die Software kann auch über die automatischeUpdate-Version von Windows installiert werden. Zu den Malicious-Codes,die die aktuelle Version entfernen kann, gehören Viren wieSasser, MSBlaster, MyDoom oder Nachi.
 
63% aller Heim-PC Anwender verfügen nach wievor über keine Anti-Virus Lösung oder halten ihre Anti-VirenProgramme nicht auf dem aktuellen Stand. Um den Anwendern in diesemwichtigen Bereich zusätzlich zu den umfangreichen Schutzfunktionendurch das Windows XP Service Pack 2 (SP2) weiteren Support zubieten, hat Microsoft das neue "Malicious Software Removal Tool"entwickelt.
 
Nach dem Entfernen wird eine anonyme Informationüber den Virenbefall nach Redmond geschickt. Entwickelt wurdedie unter dem Codenamen "Titan" bekannte Programmsuite von Programmiererndes rumänischen Antiviren-Herstellers GeCAD. Microsoft hatdie Firma Mitte 2003 übernommen.
 
Als Konkurrenz zu vollwertigen Antiviren-Lösungensieht Microsoft sein Gratis-Produkt jedoch nicht. Der neue "Viren-Wächter"kann PCs zwar von Schädlingen befreien, nicht aber vor solchenInfektionen schützen. Einen Komplett-Schutz bietet das Toolnicht, da nur speziell ausgewählte Schadprogramme erkanntwerden.
 
Microsoft Windows AntiSpyware Programm
Microsoft bietet derzeit auch eine Beta Version seinesneuen AntiSpyware Programm zum Download an: Dieses sorgt fürdie Entfernung von so genannter Spyware auf PCs. Dabei handeltes sich um Programme, die meist "Huckepack" mit anderer Softwareauf den Rechner gelangen und dort fortan ihr unerwünschtesEigenleben führen. Untersuchungen zufolge sind überein Drittel aller ungewollten Abbrüche von Programmanwendungenauf Spyware Programme zurückzuführen. Laut einer Untersuchungweisen derzeit 76% aller PCs Spyware Programme auf.
 
(krone.at/pte)
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