Nächtlicher Anschlag

Zwei Polizisten bei Explosion in Moskau getötet

Ausland
24.12.2025 08:16
Porträt von krone.at
Von krone.at

In Moskau ist es wieder zu einer ⁠tödlichen Explosion gekommen. In unmittelbarer Nähe des Ortes, an dem am Montag der hochrangige Generalleutnant Fanil Sarwarow durch eine Autobombe getötet wurde, starben am Mittwoch drei Menschen bei einer Detonation.

 Russlands staatliches Ermittlungskomitee teilte mit, zwei Polizisten seien ums Leben gekommen, als sie sich einem Mann näherten, der sich verdächtig verhalten habe. Eine dritte Person sei ebenfalls getötet worden.

Um wen es sich bei der dritten Person handelte, wurde nicht mitgeteilt. Inoffiziellen russischen Nachrichtenkanälen auf Telegram zufolge war der Bombenleger einer der Getöteten. Er habe den Sprengsatz gezündet, als sich die Beamten näherten. Die ⁠Behörde leitete Strafermittlungen wegen Mordes an Polizeibeamten und des illegalen Handels mit Sprengkörpern ein.

Bilder vom Tatort nach der Explosion, bei der die beiden Polizisten ums Leben kamen:

Der „Vorfall“ habe sich nahe des Ortes in der russischen Hauptstadt ereignet, an dem am Montag ein hochrangiges Mitglied des russischen Generalstabs durch eine Autobombe getötet wurde. Zuvor hatte der Ermittlungsausschuss im Onlinedienst Telegram einen „Vorfall im Süden Moskaus“ gemeldet, bei dem „zwei Verkehrspolizisten verletzt wurden. Die Ermittler untersuchten demnach den Tatort und führten forensische Analysen aus, darunter „medizinische Untersuchungen und Untersuchungen auf Sprengstoff“.

Auf Bildern im russischen Fernsehen waren viele Polizisten zu sehen. Der Ort war abgesperrt. Zeugen berichteten von einer Explosion, die sich gegen 01.30 Uhr (Ortszeit, 23.30 Uhr MEZ am Dienstag) ereignet habe.

Russischer General am Montag bei Anschlag getötet
Am Montag war in unmittelbarer Nähe der russische Generalleutnant Fanil Sarwarow durch einen Sprengsatz getötet worden. Sarwarow leitete die operative Ausbildungsabteilung des russischen Generalstabs. Die detonierte Bombe war unter seinem geparkten Auto in einem Wohnviertel im Süden der russischen Hauptstadt platziert worden.

Seit Beginn der russischen Offensive in der Ukraine im Februar 2022 wurden bereits mehrere mit dem Militäreinsatz in Verbindung stehende Russen bei Sprengstoffanschlägen in Russland getötet. Kiew hat sich zu einigen der Anschläge bekannt.

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