Schwere Vorwürfe gibt es gegen einen Mediziner im Südburgenland. Ihm wird sexueller Missbrauch in seiner Praxis vorgeworfen. Bei insgesamt drei Frauen soll es zu Vorfällen gekommen sein. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen den Arzt.
Die Erhebungen gegen den Verdächtigen laufen bereits seit Oktober. Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt rechnet damit, dass diese bis Ende Februar abgeschlossen sein werden. Sowohl die drei erwachsenen Frauen als auch der Mediziner aus dem Bezirk Oberwart werden in der Sache einvernommen. Es wird wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von wehrlosen oder psychisch beeinträchtigten Personen ermittelt. Zu den Übergriffen soll es im Sommer des Vorjahres gekommen sein.
Medikamente verabreicht
Bisher sind drei mutmaßliche Opfer bekannt. Laut Vorwurf soll der Arzt den Frauen für Untersuchungen Medikamente verabreicht haben, durch die sie beeinträchtigt waren. Nach Beendigung der Untersuchung soll er den beeinträchtigten Zustand der Patientinnen ausgenutzt haben. Der Mediziner (für ihn gilt die Unschuldsvermutung) ist auf freiem Fuß. Der Strafrahmen beträgt ein bis zehn Jahre Freiheitsstrafe.
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