Ist der Täter zurück?

Hundehalter im Hörndlwald in Angst vor Giftködern

Ein verdächtiger Fund im Hörndlwald sorgt in Wien-Hietzing derzeit wieder für Aufregung. War es der Hundehasser?

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Es ist ein Verdacht, der schlimme Erinnerungen weckt. Aufmerksame Hundebesitzer fanden im Hörndlwald im Bereich zwischen Fußballplatz und dem Gelände des ehemaligen Josef-Afritsch-Heims verdächtige Lebensmittel, die den Verdacht nahelegen, dass es sich dabei um gefährliche Giftköder handeln könnte. Gemein zwischen den Bäumen versteckt, wurde ausgepackte Wurst sowie Topfen mit Wurst gespickt entdeckt.

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Ich hoffe sehr, dass es sich um einen falschen Alarm handelt, aber aus der Erfahrung der vergangenen Jahre ist höchste Vorsicht geboten.

Matthias Friedrich (SPÖ), stellvertretender Bezirksvorsteher von Hietzing

Matthias Friedrich, stellvertretender Bezirksvorsteher von Hietzing (SPÖ), wurde deswegen von aufmerksamen Hundebesitzern alarmiert. „Ich hoffe sehr, dass es sich um einen falschen Alarm handelt, aber aus der Erfahrung der vergangenen Jahre ist höchste Vorsicht geboten.“ Der verdächtige Fund wird gerade von der Veterinärmedizischen Universität analysiert und auf mögliche Giftspuren untersucht.

Ist ein Wiederholungstäter im Grätzel am Werk?
Schon einmal war der Hörndlwald im 13. Bezirk der Tatort eines brutalen Hundehassers - die „Krone“ berichtete. Die gemeinen Attacken haben in dem beliebten Naherholungsgebiet unweit des Lainzer Tiergartens in den vergangenen zwei Jahren für Aufregung und Bestürzung gesorgt. Damals sind mehrere Hunde und ein Fuchs durch die hinterhältigen Taten qualvoll verendet.

Polizei weist auf Leinen- und Maulkorbpflicht hin
Es ist in jedem Fall ratsam, im Augenblick erhöhte Vorsicht walten zu lassen. Die Polizei ersucht außerdem, auch die Leinen- und Maulkorbpflicht zu beachten, die an öffentlichen Orten für Hunde besteht. Der Maulkorb ist für die Hunde zudem ein zusätzlicher Schutz, da er die Nahrungsaufnahme etwas erschwert.

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