04.01.2022 20:32 |

Lage in Spitälern:

Zwei von drei Patienten sind nicht vollimmunisiert

Aktuelle, vom Gesundheitsministerium zur Verfügung gestellte, Zahlen zeigen deutlich, dass die Booster-Impfungen gegen Covid-19 wirken. Denn zwei von drei Patienten, die derzeit mit Covid-19 auf einer Normalstation stationär behandelt werden müssen, sind nicht bzw. nicht ausreichend geimpft. Auf den Intensivstationen sind im Schnitt von fünf Betroffenen mehr als vier nicht vollständig immunisiert.

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Innerhalb von sechs Wochen ist Anteil der Vollimmunisierten auf den Normalstationen von 45,5 Prozent auf 33,8 Prozent zurückgegangen. Damit haben sich aktuell zwei von drei stationär aufgenommenen, nicht lebensbedrohlich erkrankten Covid-Patienten nicht oder nicht ausreichend gegen die Krankheit schützen lassen.

Normalstationen: Von 711 Betroffenen 471 nicht vollständig geimpft
Von den 711 Betroffenen, die am Dienstag ein Spitalbett benötigten, waren 471 nicht vollständig geimpft, 240 hatten dagegen ein gültiges Impfzertifikat. Am 23. November hielt man auf den Normalstationen bei 2584 Covid-Kranken, wovon 1409 nicht ausreichend immunisiert waren.

Seit Ende November, als verstärkt Drittstiche gegen das Coronavirus gesetzt wurden - der impfstärkste Tag war der 26. November, als sich fast 160.000 Personen eine Schutzimpfung holten, davon allein knapp 120.000 eine dritte Dosis -, ist der Anteil der geimpften Covid-19-Patienten in den Spitälern zurückgegangen.

Am 23. November wurden auf den Covid-Intensivstationen (ICU) insgesamt 584 Schwerkranke verzeichnet. Davon waren 428 nicht bzw. nicht vollständig geimpft, 156 besaßen ein gültiges Impfzertifikat.

Von 319 schweren Fällen sind 251 nicht vollimmunisiert
Der Anteil der vollimmunisierten Intensivpatientinen betrug damit 26,7 Prozent. Am heutigen Dienstag lag er bei 21,3 Prozent. Von den derzeit 319 schweren Covid-19-Fällen sind 251 nicht vollständig immunisiert. 68 verfügen dagegen über ein gütiges Impfzertifikat.

Alle aktuellen Informationen rund um das Thema „Coronavirus-Pandemie“ finden Sie gesammelt auf krone.at/coronavirus.

Ich habe Symptome - was soll ich jetzt tun?
Wer grippeähnliche Symptome verspürt oder Kontakt zu einem mit dem Coronavirus Infizierten hatte oder gehabt haben könnte, könnte selbst mit dem neuartigen Virus SARS-CoV-2 infiziert sein. Hat man diesen Verdacht, gilt: Bitte suchen Sie nicht selbsttätig einen Arzt oder eine Spitalsambulanz auf, sondern rufen Sie unter der Nummer 1450 - der Gesundheitshotline - an und klären Sie dort weitere Schritte ab. Diese Nummer ist rund um die Uhr erreichbar.

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