26.12.2021 15:31 |

Vertrag abgeschlossen

590 Millionen Euro für den Polizei-Fuhrpark

Österreichs Polizei wird weiter aufgerüstet. Dabei geht es um den fahrenden Arbeitsplatz für die Beamten. Genauer gesagt: die Blaulicht-Flotte. Das Innenministerium hat einen neuen Großvertrag mit der Porsche-Bank abgeschlossen: Die Laufzeit beginnt am 1. Jänner 2022 und geht über mindestens zehn Jahre.

Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

Der in einer EU-weiten Vergabeverfahren der Bundesbeschaffungsagentur (so wie für Politiker-Limousinen) ausgeschriebene Budgetrahmen für den Fuhrpark umfasst stolze 590 Millionen Euro. Innenminister Gerhard Karner (ÖVP): „Mit diesem Vertrag wird sichergestellt, dass die Polizistinnen und Polizisten, die täglich Dienst machen vom Bodensee bis zum Neusiedlersee, mit modernsten, mit neuesten Autos unterwegs sind.“

Die Beamten würden sehr viel Zeit auf Streife und damit in ihren Fahrzeugen verbringen. „Mir ist deshalb wichtig, dass die Fahrzeuge modernsten Sicherheitsstandards entsprechen und sich die Polizisten auch in ihren Autos wohlfühlen.“

Zitat Icon

Früher war das so, dass Autos bis zu 300.000 Kilometer gefahren sind, das war nicht zeitgemäß. Heute können wir sicherstellen, dass unsere Polizei einen modernen Arbeitsplatz hat, auch wenn sie unterwegs ist.

Innenminister Karner

Kilometerleistung wie eine All-Mission zum Mars
Die jährlichen Leasingkosten derzeit (inklusive Wartung, Reparatur und Reifenmanagement) für die 6511 Fahrzeuge – 2022 werden etwa 1700 Autos getauscht – betragen rund 45 Millionen Euro. Der gesamte Fuhrpark kommt in zwölf Monaten auf 130 Millionen Kilometer, was einer Mars-Allmission zum Roten Planeten hin und zurück entspricht.

Studie mit 20 E-Autos im Streifendienst gestartet
Auch mit mehr Technik, durchwegs Automatikgetrieben und neuen Blaulichtbalken ausgestattet bzw. umweltfreundlicher soll die neue Streifenwagen-Flotte sein. Das führt zu einer Einsparung von fünf Prozent CO2 im Schnitt. Gleichzeitig startet eine Studie mit 20 E-Autos. Zudem gibt es trotz höherer Listenpreise eine geringfügige Kostenreduktion und die Fahrzeuge sind auch für den Auslandseinsatz.

Christoph Budin
Christoph Budin
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Donnerstag, 20. Jänner 2022
Wetter Symbol
(Bild: whow)