Umfrage zeigt:

Steuer-Rückerstattung geht für Rechnungen drauf

Wirtschaft
28.06.2025 06:00

Ein eigener Steuerausgleich bringt meist deutlich mehr ein, als die automatische Veranlagung. Eine Umfrage zeigt: Die meisten nutzen das Geld für die Bezahlung von offenen Rechnungen oder dringen Anschaffungen.

Bis 30. Juni kann man noch die selbstständige Einreichung der eigenen Arbeitnehmerveranlagung machen. Danach greift die „Antragslose Arbeitnehmerveranlagung“, bei der die Finanz automatisch den errechneten Betrag an die Arbeitnehmer überweist. Für das Steuerjahr 2023 waren dies im Durchschnitt 470 Euro – Wer selbst den Steuerausgleich macht, kann sich zumeist mehr erwarten.

Wichtige Punkte, die viel bringen können, sind etwa das Pendlerpauschale oder der Familienbonus. Auch Ausgaben für Werbekosten oder Weiterbildungen kann man anführen.

Wer sich auf die automatische Arbeitnehmerveranlagung „verlässt“, bekommt nur das Minimum.
Wer sich auf die automatische Arbeitnehmerveranlagung „verlässt“, bekommt nur das Minimum.(Bild: Zwefo)

Bis zu fünf Jahre rückwirkend möglich
„In der Regel bringt das eine deutlich höhere Steuergutschrift mit sich. Ebenfalls ist eine Überschreibung der automatischen Arbeitnehmerveranlagung im Nachhinein möglich. Dies geht bis zu fünf Jahre rückwirkend; was jedoch vielen User:innen nicht bewusst ist”, sagt Taxefy-Chef Aleksej Sinicyn, der eine App erfunden hat, über die Nutzer eine optimierte Veranlagung machen kann.

Wer im Lauf der vergangenen Monate veranlagt hat, hat das Geld aber oft schon am Konto. Knapp die Hälfte der in einer Umfrage unter Taxefy-Nutzern Befragten gab an, dass sie dank der Steuerrückzahlung besser über die Runden kommt.

Viele haben den Geldsegen nicht einkalkuliert und geben es zugleich wieder aus. Der Großteil der in einer Umfrage befragten Taxefy-Nutzerverwendet die Rückzahlung für das Begleichen von offenen Rechnungen (37 Prozent) ein. Gut jeder Fünfter gab zudem an, dringend nötige Anschaffungen damit zu finanzieren, etwa den Ersatz eines kaputten Eiskastens. Für die Freizeit gibt hingegen nur jeder Zehnte das erhaltene Geld aus, ebenso für Urlaub. Nur 4 Prozent legen das Geld am Finanzmarkt an.

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