Am 1. Oktober 2023 soll die neue Technische Universität (TU) in OÖ in Betrieb gehen. Der Standort ist noch immer nicht festgelegt. Mit einem neuen Institut, in dem alle Studienrichtungen zusammenwirken, wirbt die JKU für eine TU am Uni-Campus. Das neue Institut wird durch das gut verhandelte Dreijahresbudget ermöglicht.
Geht es nach den Plänen der Landesregierung, soll die TU bereits am 1. Oktober 2023 die Tore öffnen und dann schrittweise ausgebaut werden. Ob dieser „denkbar sportliche Zeitplan“ eingehalten werden kann, würde der Standort entscheiden, ist JKU-Rektor Meinhard Lukas überzeugt. Eine Entscheidung ist aber noch immer nicht gefallen. Obwohl sich nun auch der neue Bildungsminister Martin Polaschek dafür ausspricht, dass die TU in OÖ wie geplant kommen soll.
Gesellschaftlicher Wandel und Krisen
Nun bringt sich die JKU mit der Gründung des neuen „Linz Institute for Transformative Change“ (Anm.: Institut für Wandel) in eine attraktive Position. Hier werden alle Fachbereiche zu aktuellen Themen wie Energiewende, Klimakrise oder Digitalisierung Impulse beitragen und sich vernetzen. Auch der notwendige Wandel im Gesundheitssystem soll hier bearbeitet werden.
Es wird vom Standort abhängen, ob der Zeitplan für die TU eingehalten werden kann. Kommt sie nach Linz an die JKU, hat das den Vorteil: ein Campus, eine Verwaltung.
Meinhard Lukas, Rektor der Johannes Kepler Universität (JKU)
Das neue Institut wird durch ein mit dem Bund gut verhandeltes Dreijahresbudget möglich. Für die anstehende Periode 2022–2024 hat die JKU insgesamt 614,4 Mio. Euro zur Verfügung – eine Steigerung um 14,5 Prozent gegenüber der Vorperiode.
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