Do, 16. August 2018

Gemeinsame Sache

18.04.2011 09:25

Joint Venture von Deutscher Telekom und France Telecom

Die Deutsche Telekom und der französische Telekommunikationsriese France Telecom-Orange wollen künftig ihren Einkauf in wesentlichen Teilen zusammenlegen. Beide Unternehmen wollen auf diese Weise in drei Jahren 1,3 Milliarden Euro pro Jahr einsparen. Im vierten Quartal dieses Jahres werde dazu ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet, teilten die Partner am Montag bei einer Pressekonferenz in London mit.

"Das neue Joint Venture wird uns eine schlagkräftigere Beschaffungsorganisation ermöglichen und zu einer noch effektiveren Partnerschaft mit unseren Lieferanten führen", sagte Olaf Swantee von France Telecom-Orange. "Damit können wir Innovationen weitertreiben und Technologien entwickeln, die den Bedürfnissen der Kunden entsprechen."

Das neue Unternehmen werde Firmensitze in Bonn und Paris haben. Die gemeinsame Einkaufsoffensive soll sich zunächst auf vier Bereiche stützen - mobile Endgeräte wie Mobiltelefone, Netzausrüstung und Service-Plattformen, sowie IT-Technik. Hier seien zunächst vier Pilotprojekte geplant.

Im Februar hatten die beiden Konzerne bereits eine engere Zusammenarbeit im Mobilfunk angekündigt. Sie erstreckt sich vor allem auf eine technische Kooperation wie die gemeinsame Nutzung von Funknetzen in Europa und bei Drahtlosnetzen (WiFi).

Im Mobilfunkbereich arbeiten Deutsche Telekom und France Telecom-Orange bereits in Großbritannien eng zusammen. Im Herbst 2009 bündelten die Unternehmen ihre dortigen Mobilfunkaktivitäten in einem Joint Venture. In Österreich ist bereits seit längerem von einer Kooperation der Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile Austria und Orange die Rede.

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