Waffengewalt an US-Schulen bleibt erschreckender Alltag – und zwingt Bildungseinrichtungen zu ungewöhnlichen Maßnahmen. In gleich mehreren Bundesstaaten sollen im Ernstfall künftig Drohnen eingreifen. Was dahintersteckt, welche Chancen die „Schul-Schutzengel“ bieten – und welche möglichen Risiken – zeigt ein Blick auf das neue System.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Bis Ende Juli wurden heuer in den USA mehr als 7400 Menschen durch Schusswaffen getötet, fast doppelt so viele, 13.930, laut Gun Violence Archive verletzt. Darunter auch mehr als 1600 Kinder und Jugendliche im Alter von null bis 17 Jahren. Mehr als 600 Heranwachsende hatten weniger Glück und starben – nicht alle, aber viele davon bei Schießereien und Amokläufen an Schulen.
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