„Krone“-Spendenaktion

Liams tapferer Kampf gegen die tödlichen Zellen

Der erst 22 Monate alte Liam aus dem Bezirk Grieskirchen musste trotz seines zarten Alters bereits eine ganze Serie an gesundheitlichen Schicksalsschlägen einstecken, die sein Leben massiv bedrohten.

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Als Liam Ende Jänner 2020 zur Welt kam, hatte er zwei Löcher im Herzen. Doch damit nicht genug: Bei einer Routine-Kontrolle stellten Ärzte bei dem Neugeborenen eine Nebennieren-Blutung fest.

Aggressiver Tumor
Bei einer genaueren Untersuchung des Bauchraums Mitte März fanden sie auf dem für seine Hormonproduktion lebenswichtigen Organ einen aggressiven Tumor (Neuroblastom im 4. Stadium). Es folgten erfolgreich verlaufene Eingriffe an Herz und Nebenniere, doch im April wurden plötzlich in Liams Knochenmark und Leber Metastasen gefunden. Der Bub musste ein halbes Dutzend Chemo-Therapien über sich ergehen lassen. Dadurch trat eine Nierenentzündung (IgA-Nephritis) bei ihm auf, die mit hoch dosiertem Cortison behandelt wurde.

Mutter stützt Sohn
„Liams kleiner Körper war dadurch ganz aufgedunsen“, sagt Mama Julia, die ihrem schwerkranken Liebling seit dessen Geburt mit aller zur Verfügung stehenden Kraft rund um die Uhr (auch bei den monatelangen Spitalsaufenthalten) zur Seite steht – den Kleinen tröstet, beruhigt, aufheitert und auch ständig motiviert, trotz unzähliger Qualen und Schmerzen durchzuhalten. Die Ehe der 32-Jährigen aus dem Bezirk Grieskirchen ging dadurch in die Brüche.

Lebervenen-Verschluss
Im Dezember 2020 musste Liam sich einer Stammzellen-Transplantation mit Eigenzellen unterziehen. Doch auch die verlief leider nicht komplikationslos. Als lebensgefährliche Folgewirkung stellte sich bei ihm eine Lebervenen-Verschlusskrankheit (VOD) ein. „Er hatte einen ganz schweren Verlauf. Die Hauptschlagader zur Leber hat zugemacht, er war komplett gelb und hat fünf Monate durchgehend künstlichen Sauerstoff benötigt“, erzählt die Mutter. Bis Ende April waren beide durchgehend im Spital. Liams Blutplättchen waren so zerstört, dass er 33 Thrombozyten- und 27 Blutkonserven benötigt hat. In der Zeit erlitt er auch zwei Atemstillstände, von denen er sich aber gut erholte. „Er ist so ein Kämpfer und hat einen unglaublichen Lebenswillen“, betont Mama Julia.

Antikörpertherapie
Für Liam folgte dann eine Antikörpertherapie in sechs Blöcken, jeweils zwölf Tage lang. „Der erste war leider ganz schlimm. Trotz Morphins hat er vor Schmerzen geschrien wie am Spieß.“ Und dennoch: Sobald es Liam nur ein klein wenig besser ging, war er sofort wieder fröhlich und lachte.

Haare wachsen
Aktuell ist der 22 Monate alte Bub gerade krebsfrei. „Ihm wachsen endlich Haare und er braucht keine Magensonde mehr.“ Doch die Gefahr, dass wieder etwas auftaucht, bleibt präsent. Julia: „Ich bin dauernd in Alarmbereitschaft, wünsche mir für Liam einfach nichts sehnlicher, als dass er endlich normal aufwachsen kann.“

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