Bereits Ende Juli gab es, wie berichtet, die lang ersehnte Verhandlung am örtlichen Bezirksgericht – und nach mehr als drei Monaten gibt es nun auch einen endgültigen Richterspruch in der Neustiftgasse. Die entmündigte Nachbarin muss nach zahlreichen Streitigkeiten um Gestank, Lärmerregung und angeblichen Attacken ihre Bleibe endgültig räumen, denn in drei Monaten wird ihr Miteigentumsanteil samt Wohnung zwangsversteigert. „Endlich gibt es ein Urteil, aber die Misere geht trotzdem weiter. Aufgrund der kalten Temperaturen zieht der Gestank in unsere Wohnungen. Von den zuständigen Behörden werden wir immer noch vertröstet“, erklärt eine Nachbarin im Gespräch mit der „Krone“.
Verfahrene Situation
Vor allem das leidige „Pingpong-Spiel“ zwischen Pflegschaftsrichterin, Bezirkshauptmannschaft und Stadtgemeinde stößt den betroffenen Anrainern sauer auf. Immerhin gehe es bei der verfahrenen Causa ja auch um das Wohl einer augenscheinlich psychisch-labilen Frau, so der Tenor der Anrainer. Eine nachhaltige Lösung blieben die Behörden in der Kurstadt bisher also schuldig. Der Ärger ist naturgemäß groß!
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