50 Kilometer am Morgen, weitere 70 um die Mittagszeit – so sieht das tägliche Programm auf dem Ergometer des 68-jährigen Extremsportlers aus. „Es gehört zu meinem Tagesablauf, und ich fühl’ mich wohl dabei. In der Früh soll man ohnehin ein wenig Bewegung machen“, grinst Mattersberger. Dabei genießt er den Ausblick auf die Lienzer Dolomiten, hört Radio und sieht sich seine Streckenprofile am Bordcomputer an.
Vom Marathonläufer zum Radfahrer
Ursprünglich war Mattersberger Marathonläufer. Eine Verletzung stoppte ihn jedoch. Als Ausgleich schwang er sich aufs Rad und entdeckte ein neues Hobby. „Im Winter bin ich auf das Ergometer gekommen. Das hat mich begeistert, und das ziehe ich jetzt das ganze Jahr durch.“
In seiner Karriere durfte er auch schon einige Erfolge feiern. Besonders stolz ist er auf seine Marathon-Nominierung für den Olympiakader in Los Angeles oder den Sieg beim Dolomitenmann. Außerdem steht er im Guinnessbuch der Rekorde: In 24 Stunden spulte er 1017 Kilometer ab – bis heute eine unerreichte Bestmarke.
Ich habe Firmen gefunden, die dieses Engagement sponsern. Das gebe ich eins zu eins an soziale Projekte weiter.
Ulrich Mattersberger
Seit 30 Jahren engagiert er sich auch für den guten Zweck: „Ich habe Firmen gefunden, die dieses Engagement sponsern. Das gebe ich eins zu eins an soziale Projekte weiter.“ Zuletzt auch bei einem Spendentriathlon, bei dem mit Alexander Gritsch auch ein Handbiker dabei war. „Bis dato sind 10.000 Euro zusammengekommen. Die Spendenhotline läuft aber noch bis 24. November.“
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