Auch im bevorstehenden Winter werden wieder an die 400 Mitarbeiter der Kärntner Straßenmeisterein für Verkehrssicherheit auf den heimischen Straßen sorgen müssen. Erstmals soll dabei vermehrt auf Feuchtsalz gesetzt werden; dadurch sollen in den kommenden fünf Jahren 4,5 Millionen Euro eingespart werden.
„Die Straßenmeisterein sind in Kärnten für 5772 Räumkilometer verantwortlich“, erklärt Landesrat Martin Gruber (VP): „Daher bitten wir die Bevölkerung schon vorab um Verständnis, wenn die Straßen nicht sofort frei sind.“ Für den kommenden Winter hat das Land ein Budget von zehn Millionen Euro eingeplant.
„Allein das Streusalz kostet in einem durchschnittlichen Winter zwei bis drei Millionen Euro“, sagt Gruber. Das entspreche einer Menge von etwa 20.000 Tonnen. In einem strengen Winter können es sogar 40.000 Tonnen werden! Um in diesem Bereich Kosten einzusparen, setzt die Straßenmeisterei auf eine neue Technik: Salzsole.
Salz mit Wasser
„Mit vollautomatischen Anlagen produzieren wir die Sole an vier Standorten in Kärnten selbst“, erklärt Hubert Amlacher, der bei der Straßenmeisterei für die neue Technik verantwortlich ist. Das Salz wird nicht direkt auf die Straßen gestreut, sondern es wird mit Wasser verdünnt. Dann haftet es besser auf dem Asphalt. Dadurch kommt es zu keiner Verwehung des Salzes durch den Straßenverkehr. „Mit dieser Technik können wir 25 Prozent der Salzmenge und der Kosten einsparen“, rechnet Amlacher vor.
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