Der junge Mann hätte seine Tat mit 90 Stunden gemeinnütziger Arbeit wiedergutmachen können, doch er hat jeden einzelnen Termin unentschuldigt verstreichen lassen. Damit blieb Richter Markus Grünberger keine andere Möglichkeit, als die Diversion für gescheitert zu erklären. Bei der Fortsetzung der Verhandlung im Landesgericht St. Pölten zeigte sich der 18-Jährige geständig, Anfang März diesen Jahres unter Gewaltanwendung einem Mann am Bahnhof ein Feuerzeug geraubt zu haben. Wert der Beute: etwa 1,20 Euro – die Gier nach einem Glimmstängel dürfte offenbar zu groß gewesen sein.
30 Euro Schadenersatz
Bei dem Faustschlag mitten ins Gesicht erlitt das Opfer Abschürfungen am Kinn und eine blutige Lippe. Dafür kam der Angeklagte mit einem „blauen Auge“ davon: Der 18-Jährige wurde wegen Raubes zu fünf Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Außerdem muss er an das Opfer 30 Euro Schadenersatz bezahlen.
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