28.10.2021 06:00 |

Platz 2 von 113

Vergleich: Bestes Zeugnis für unsere Landwirte

Im internationalen Ranking belegt Österreichs Landwirtschaft den 2. Platz unter 113 Ländern in der Nahrungsmittelsicherheit. Vor allem Bio und das Tierwohl werden hierzulande großgeschrieben.

Saftige Äpfel, knackiges Gemüse, frische Milch und Fleisch von Kühen auf der Alm oder Eier von glücklichen Hühnern – unsere Bauern leisten an 365 Tagen im Jahr großartige Arbeit im Stall und auf den Feldern.

Spitzenreiter Irland
Jetzt haben sie die Bestätigung ihrer Leistung schwarz auf weiß erhalten. Denn wir liegen auf dem 2. Platz von weltweit 113 Ländern bei der Ernährungssicherheit. Den 1. Rang belegt Irland. Unsere deutschen Nachbarn sind auf dem 11. Platz gelandet.

Zu diesem Ergebnis kam das renommierte Wirtschaftsmagazin „The Economist“, das unter anderem die Leistbarkeit, Verfügbarkeit, Qualität und Sicherheit von Nahrungsmitteln unter die Lupe nahm.

Österreich mit höchsten Tierschutzstandards
Insgesamt gibt es in Österreich 162.018 land- und forstwirtschaftliche Betriebe, die eine Fläche von 2,67 Millionen Hektar bewirtschaften. Wir haben weltweit die höchsten Tierschutzstandards. Auch bei Bio sind wir mit einem Anteil von 23 Prozent die Nummer 1.

Bäuerinnen sind auf dem Vormarsch
Auffallend dabei: Die Jungen übernehmen gerne die Höfe ihrer Eltern. So sind 24.000 Landwirte unter 40 Jahre alt. Im europäischen Vergleich liegt Österreich damit im Spitzenfeld. Außerdem ist ein Drittel der rot-weiß-roten Betriebe fest in weiblicher Hand.

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Unsere Landwirtschaft ist einfach top. Österreichs Bauern liefern, was wir täglich brauchen. Beste Qualität, hohe Verfügbarkeit und Stabilität in krisenhaften Situationen. Österreichs Landwirtschaft ist systemrelevant, sie ist auch krisensicher. Diese Auswertung ist eine sichtbare Bestätigung für den erfolgreichen österreichischen Weg.

Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP)

Milch im Überfluss
Die Zutaten für unsere Lieblingsgerichte wie Schnitzel, Gulasch oder Mehlspeisen kommen hauptsächlich aus heimischer Produktion. Bei Erdäpfeln weist Österreich einen Selbstversorgungsgrad von 85 Prozent auf. Bei Schweinefleisch sind es 102 Prozent und bei Rindfleisch 142 Prozent. Bei Milchprodukten beträgt der Selbstversorgungsgrad 164 Prozent. Heute versorgt ein Bauer 160 Menschen, 1995 waren es nur 83.

„Wir haben die Sicherheit, dass wir auch in Krisensituationen mit den wichtigsten Gütern des Lebens versorgt sind. Das ist ein Verdienst unserer kleinen und krisensicheren Strukturen“, so Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger, die selbst auf einem Kärntner Bauernhof aufgewachsen ist.

Laut einer aktuellen Umfrage haben 94 Prozent ein positives Bild von den heimischen Landwirten.

Martina Münzer-Greier
Martina Münzer-Greier
Mark Perry
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