Von der obersten Reihe der Tribüne aus betrachtet wirkt das Gesamt der miteinander verwobenen bunten Galerie-Messestände in der Halle der Olympiaworld Innsbruck selbst wie eine riesige Kunstinstallation. Seit Mittwochabend und noch bis zum 31. Oktober kann man auf der 25. ART Innsbruck mannigfaltig Kunst erleben.
Vor zwei Jahren haben sich drei bekannte Menschen der Schweizer Kunstszene zusammengetan und die „Galerie WOS“ in Zürich gegründet. Das Kürzel steht für Daniel Wahrenberger, Claudius Ochsner und Thomas Schafflützel. Bei der 25. ART Innsbruck ist das Trio mit einer einmaligen Sonderschau vertreten. Gezeigt und zum Verkauf angeboten werden insgesamt 50 noch nie veröffentlichte Unikate und Probedrucke Friedenreich Hundertwassers aus einer Privatsammlung.
Gemälde von Picasso
Aber auch Werke von Pablo Picasso befinden sich im Portfolio der „WOS“. Claudius Ochsner kann auf einen nur einmal angefertigten Probeabzug des „le petit dessinateur“ – „der kleine Zeichner“ aus dem Jahr 1954 verweisen, der bis zum Tod des spanischen Maler-Genies 1973 in Familienbesitz war.
Wer ist Bansky?
Spannendes aus der Gegenwart kann Galerist Werner Böhler von der Wolfurter Art-Galerie Am Hofsteig mitteilen und mit Werken von Mr. Brainwash präsentieren. Die im Stile der Pop-Art gehaltenen Werke von Thierry Guetta, wie Mr. Brainwash bürgerlich heißt, wurden zu Publikumsmagneten.
Ein Mysterium besteht aber seit Jahren: „Wir sind für immer verbunden – wenn man Brainwash erwähnt, redet man auch über Banksy“, lauten die kryptischen Worte von Thierry Guetta.
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