Derzeit stellen sich die Organisatoren noch nicht die Frage, ob der Christkindlmarkt auf Residenz- und Domplatz heuer stattfinden kann. Ihnen stellt sich nur die Frage, wie er über die Bühne gehen wird.
Wolfgang Haider ist als Obmann des Christkindlmarkts das ganze Jahr im Einsatz für den Altstadt-Advent. Nur dieses Mal bereitet er sich schon seit zwei Jahren vor. Vergangenes Jahr wurden alle Märkte in Österreich bekanntlich abgesagt. „Aktuell diskutieren wir noch immer wie vor einem Jahr im Sommer. Die Hauptfragen sind: Was dürfen wir tun und was müssen wir tun“, erklärt Haider.
Fertige Konzepte, wenig Zeit
Die für Mitte Oktober angekündigte Verordnung des Bundes ist bisher ausgeblieben. Es gibt bereits einen Entwurf, der soll nur erst am 31. Oktober in Kraft treten. „Wir haben unsere fertigen Konzepte in der Tasche. Solange aber nicht klar ist, was wirklich ist, können wir keine konkreten Pläne umsetzen“, so Haider. Gemeinsam mit 17 anderen Städten haben sich die Salzburger das ganze Jahr den Kopf zerbrochen. Absperrungen, eigene Gastrozonen, Bänder oder Kontrollen nur bei den Standln – alles ist möglich, aber noch ist eben nichts fix. Mit Mehrkosten von bis zu 350.000 Euro sei heuer aber sicher zu rechnen.
„Vermutlich wird man dezentral oder beim Stand einen 3-G-Nachweis herzzeigen müssen, erst dann bekommt man sein Band“, sagt Haider über die derzeit wahrscheinlichste Variante. Eine Absperrung will er vermeiden. Das sei am Christkindlmarkt, anders als am Rupertikirtag, auch kaum sinnvoll möglich.
Ab 18. November soll es um den Dom losgehen und bis 1. Jänner dauern. Mit den ersten Arbeiten wird aber schon nächste Woche rund um den Dom begonnen. Sonst wird es mit dem Christkindlmarkt heuer nichts werden.









Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.