Kirche in Rohrbach

Weihnachten ohne Baugerüst feiern

Vor den Altären der Stadtpfarrkirche in Rohrbach-Berg herrscht Hochbetrieb. In der letzten Etappe der Gesamtsanierung des barocken Juwels sind sogar zwei Restauratorenteams im Einsatz. Die Zeit drängt, denn Weihnachten will man ohne Baugerüst feiern: „Das wird erreicht“, ist Albert Ettmayer von der Pfarrgemeinde zuversichtlich. Im Frühjahr wird noch die Orgel restauriert.

Gleich zu Beginn der letzten Etappe der Generalsanierung der Kirche in Rohrbach gab es Hindernisse. Um das große Bild des Hauptaltars aus dem Rahmen zu lösen, wurden zehn freiwillige Helfer gebraucht.

Weihnachten ohne Gerüst
Derzeit sind zwei Restauratorenteams dabei, sieben Altäre samt Figuren und Gemälde vom Holzwurm zu befreien und in neuem Glanz erstrahlen zu lassen: „Es kommen sogar neue Bildausschnitte zum Vorschein“, freut sich Albert Ettmayer von der Pfarrgemeinde. Das Ziel, Weihnachten ohne Baugerüst zu feiern, wird erreicht: „Am 27. Oktober wird abgerüstet“, sagt er.

Im Frühjahr letzte Schritte
Die Arbeiten in der zweitgrößten Kirchenbaustelle nach dem Linzer Mariendom verlagern sich anschließend in untere Bereiche. Kleinere Gemälde werden im Atelier des Restaurators bearbeitet. Ein großer Brocken, der drei Wochen dauern wird, steht im Frühjahr an: „Die Orgel wird gereinigt, und schadhafte Blasebälge werden erneuert.“

Viele Helfer
Der finanzielle Plan – insgesamt wurden 4,3 Millionen Euro veranschlagt – kann voraussichtlich leicht unterschritten werden: „Das gelang nur, weil freiwillige Helfer mehr als 20.000 Arbeitsstunden leisteten“, sagt Ettmayer. Sie arbeiteten bei den beauftragten Firmen mit. Die Sanierung wird vom Stift Schlägl, vom Bundesdenkmalamt, dem Land OÖ, der Gemeinde, der Diözese und mit Spenden finanziert. Derzeit läuft wieder eine Unterstützungsaktion an.

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Dienstag, 07. Dezember 2021
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