Die horrenden Subventionen im Kulturbereich sind den Blauen ein Dorn im Auge. FP-Parteisekretärin Theuermann will Kontrollmöglichkeiten ab einer Förderhöhe von 100.000 Euro zur Verhinderung von Missbrauch.
Mit 207 Euro Steuergeld wurde jedes verkaufte Ticket des Carinthischen Sommers (CS) subventioniert (850.000 Euro für 4100 Tickets), mit 192 Euro jeder Eintritt zur Trigonale (270.000 Euro für 1400 Karten).
Große Empörung
Das empört nicht nur viele kleine Kulturvereine, auch die Freiheitlichen sehen Handlungsbedarf. Parteisekretärin Isabella Theuermann als Reaktion auf den „Krone“-Bericht: „In Zeiten, in denen Benzin- und Heizkosten genauso in die Höhe schnellen wie Stromkosten und wir in Kärnten 97.000 armutsgefährdete Personen haben, frage ich mich wirklich, ob hier das Geld nicht beim falschen Fenster hinausgeworfen wird.“
Kontrollkompetenzen für Rechnungshof
Theuermann schlägt vor, dass der Rechnungshof Kontrollkompetenzen erhält. „Wenn Vereine wie der Carinthische Sommer öffentliche Gelder beziehen, sollte der Rechnungshof ab einer Fördersumme von 100.000 Euro die Möglichkeit haben, zu prüfen, wofür das Geld verwendet wird.“ So könnten missbräuchliche Förderungen verhindert werden, glaubt die FPÖ-Parteisekretärin.
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