14 Jahre Ermittlungen

Causa GAK: Auch keine Anklage gegen Peter Svetits

Steiermark
09.10.2021 06:00

Schlusspfiff nach 14 Jahren für die Ermittlungen rund um den Grazer Fußballverein GAK: Nur eine frühere Buchhalterin ist (nicht rechtskräftig) angeklagt, alle anderen Beschuldigten müssen nicht vor Gericht. Zuletzt konnte Ex-Präsident Peter Svetits durchatmen.

Vor wenigen Tagen bekam Svetits die Mitteilung, dass die Ermittlungen gegen ihn eingestellt wurden. „Das überrascht mich nicht, ich bin davon ausgegangen“, so der Fußballmanager, der mittlerweile in Pension ist, zur „Steirerkrone“. „Meines Erachtens kommt diese Entscheidung zehn Jahre zu spät. Ich blicke aber nicht griesgrämig zurück.“

Bereits 2007 begannen die Ermittlungen rund um den GAK, der 2004 Meister wurde und danach mehrmals in Konkurs ging. Im Raum standen Bilanzfälschungen, Schwarzgeldzahlungen und schwerer Betrug. Gegen mehr als 20 Personen wurde ermittelt - nach neun Jahren übernahm die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft in Wien. Der Akt umfasste damals bereits mehr als 1000 Ordner!

Schaden beträgt fast eine Million Euro
Im Vorjahr stand bereits fest, dass der Großteil der Beschuldigten, darunter einige Ex-Präsidenten, nicht angeklagt werden. Vor Gericht muss letztlich nur eine Ex-Buchhalterin: Ihr werden Schwarzgeldzahlungen (Schaden: mehr als 900.000 Euro) sowie schwerer Betrug wegen getürkter Kartenerlöse (Schaden: 52.000 Euro) zur Last gelegt, es gilt die Unschuldsvermutung.

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